#4 Gewichtsverlust: 58,9 von 100 Kilo - Alkohol, warum genau trinken wir das noch mal?
Shownotes
Wir reden über Alkohol. Nicht moralisch. Nicht dogmatisch. Sondern ehrlich.
Wir erzählen,
- warum Weihnachten, Weihnachtsmärkte und gesellschaftlicher Druck schlechte Berater sind
- wie Alkohol Fettabbau, Schlaf und Regeneration sabotiert
- warum „ein Glas geht schon“ metabolisch selten stimmt
- weshalb Alkohol bei Frauen hormonell anders wirkt
- und warum Verzicht manchmal weniger kostet als Mitmachen
Olaf bringt die Biochemie mit: Stoffwechsel, Leber, Schlafphasen. Birgit bringt die Realität mit: Rituale, Geselligkeit, Italien, Wein um halb sieben.
Wir sprechen über Ausrutscher, Rechtfertigungen, alte Gewohnheiten – und darüber, warum kein Alkohol kein Verlust sein muss, sondern oft ein Gewinn.
„Disziplin trifft Donut“ – jeden Montag um 17 Uhr neu.
Die Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/6lu3h1UvezsMXnd0bND5CZ?si=NktEdmhdSAKN3IbBs5I1xg
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Birgit im Netz: Podcast "Venedig hören und lieben: https://venedig.podigee.io/ Instagram: https://www.instagram.com/birgit_eschbach/?hl=de linkedin: https://www.linkedin.com/in/studiovenezia/ Facebook: https://www.facebook.com/birgit.eschbach
Olaf im Netz: Podcast: " Work hard but smart" https://work-hard-but-smart.podigee.io/Zum Schluss geben beide ihre Wochen-Challenges ab: Instagram: https://www.instagram.com/orosenbaum/?hl=de Linkedin: https://www.linkedin.com/in/olafrosenbaum/ Facebook: https://www.facebook.com/olaf.rosenbaum
Transkript anzeigen
00:00:00: Olaf, tust du mir bitte ein, gefallen und fährst nach der Aufnahme hier mal in die Ambulanz und lässt dir irgendwie vor den Feiertagen noch eine Johanneskrautinfusion geben gegen deine schlechte Laune?
00:00:10: Wieso noch irgendwie zwei, drei harte Tage hatte?
00:00:15: Du hattest keine harten Tage.
00:00:17: Ich mache mir wirklich seit Wochen echt Sorgen um dich.
00:00:21: Ich finde, du hast eine wirklich belastende Zeit hinter dir.
00:00:25: Wenn ich mit ihr spreche, dann Gesicht, das ist frozen, wie bei der Eisprinzessin.
00:00:29: Da bewegen sich ja nur noch die Lippen.
00:00:30: Nee, nee, nee, nee, nee.
00:00:31: Das ist Norddeutsche Contenors.
00:00:34: Das kennst du als Rheinländerin nur nicht.
00:00:36: Nee, nein.
00:00:37: Das ist dein tägliches... Ich muss zum Weihnachtsmarkt.
00:00:41: Ich muss zur Weihnachtsfeier.
00:00:43: Ich muss zum Weihnachtsessen.
00:00:44: Also diese Zeugstatt, die kann ich ja schon nicht mehr hören.
00:00:47: Und an manchen Tagen warst du sogar zweimal unterwegs.
00:00:49: Ja, aber dafür kann ich jetzt Last Christmas rückwärts singen, soll ich mal.
00:00:53: Herr Aufstopp, nein, genau das meine ich.
00:01:01: Willkommen zu Disziplin trifft Donat, der einzige Podcast im deutschen Fernsehen.
00:01:09: Bei dem zwei Leute versuchen, miteinander füreinander, einhundert Kilo abzunehmen.
00:01:15: Und auch der einzige Podcast, der nach vier Wochen schon den Titel ändern muss, also... Wenn wir jetzt mal die Wahrheit sagen wollen, dann ist das ja jetzt hier.
00:01:23: Missdisziplin trifft Mr.
00:01:25: Donut.
00:01:26: Das hat sich ja hier grad die Keil geändert.
00:01:29: Nein, also Ausnahmen bestätigen ja die Regel und ich bin sehr diszipliniert und zwar immer, auch beim Saufen.
00:01:36: Okay.
00:01:40: Damit ist das Motto, würde ich mal sagen, für diese Folge schon gesetzt.
00:01:44: Hindenbär über Alkohol.
00:01:45: Sollen wir über oder mit?
00:01:48: Oder beides?
00:01:49: Nein, erstmal über.
00:01:50: Ich würde, also zwölf Stunden vorher hätte ich gesagt, mit, aber
00:01:55: jetzt
00:01:56: heute Morgen gar keinen Fall mit.
00:01:58: Heute Morgen noch ohne.
00:01:59: Ja.
00:02:00: Wie war denn deine Woche so?
00:02:01: Hattest du mein Gewicht?
00:02:03: Okay, fangen wir damit an, bevor wir in die Woche kommen.
00:02:06: Also ich hatte ja ganz stolz beim letzten Mal einen halben Kilo Minus vermeldet.
00:02:10: Das ist jetzt mir leider irgendwie verloren gegangen, da ist wieder draufgekommen.
00:02:16: Es gab Grüße.
00:02:18: Ja, ganz sicher.
00:02:21: Also ich hab mit Mühe und Not, hundert Gramm weniger.
00:02:25: Das ärgert mich auch ein bisschen, weil ich hatte schon mehr weg.
00:02:28: Hundert
00:02:28: Gramm, das ist ja, wenn man quasi die Socken an Behält oder Aufzieht, oder?
00:02:34: Nee, wenn man morgens schon dreimal über den Pudding läuft, bevor man sich auf die Waage stellt und schon was am Kaffee trinkt.
00:02:39: Und ich hatte die neun, diese Woche schon gerissen, hatte ich mich mega drüber gefreut.
00:02:44: Und jetzt ist es aber, ist es noch ne acht davor und hundert Gramm minus.
00:02:49: Na gut.
00:02:53: Ja, und ich finde, das ist echt eine Leistung.
00:02:57: Hier trudeln so italienische Leckereien ein.
00:02:59: Meine Nachbarn, die haben mir Schokolade aus Venedig geschenkt.
00:03:03: Und von der Stefania Lettini, das ist diese italienische Fernsehköchin.
00:03:07: Von ihr habe ich ein fettes Paket bekommen, also das hat mir die Martina Effmann geschickt.
00:03:10: Aber da sind lauter Sachen drin.
00:03:13: Die Lecker sind aus Italien, unter anderem Pralinen aus dem Piermont.
00:03:19: Radmal, was ich mit denen gemacht habe.
00:03:21: Die hast du in einen Schrank gelegt und schaust sie dir jeden Morgen an und sagst, nein, ich bleibe hart.
00:03:29: Bis auf drei habe ich die gegessen.
00:03:32: Okay.
00:03:33: Also drei Anstandsstücke sozusagen drin gelassen.
00:03:36: Die
00:03:36: habe ich übrig gelassen.
00:03:36: Das waren so dicke Pralinen.
00:03:38: Und übrigens, zu der Stefania Latini, möchte ich gerne etwas sagen, weil die hatten einen ganz tollen Laden, Kochstudio und sowas in Düsseldorf, aber die ist auch in dem Podcast Radio Adria vom Stefan Maywald.
00:03:49: Weißt du, hier ist Spaghetti Vongoleta-Gebücher.
00:03:51: Da gibt es eine Folge, wo Stefania dieses berühmte Interview, was zum Schluss kommt, auch beantwortet.
00:03:57: Also, Grüße gehen raus an die Kollegen.
00:04:00: Gerne.
00:04:01: Ja, ich habe heute Morgen, als ich in meinem Büro kam, ein Paket vorgefunden von einer gewissen Birgit E-Punkt, die gelingen, die Podcast zu machen, mit Schokolade drin.
00:04:13: Ich betrachte das als Anschlag auf meinen Versuch.
00:04:17: Ich weiß, alle Schuld folgen mir.
00:04:19: Damit du glänzen kannst und ich nicht.
00:04:21: Habe
00:04:21: ich dir Schokolade geschickt?
00:04:23: Du hast mir Schokolade geschickt.
00:04:24: Vielen Dank dafür noch, Frau Ersbach.
00:04:27: Wirklich.
00:04:28: Du bist ein echter Kumpel, obwohl ich schon mal sage.
00:04:35: Hilfe.
00:04:36: So, erzähl, was war letzte Woche bei dir?
00:04:38: Hat irgendwas super geklappt?
00:04:40: Hat irgendwas gar nicht geklappt?
00:04:42: Also, eine Sache hat gar nicht geklappt.
00:04:43: Und dann muss ich dir sagen, du musst dich leider mal ein bisschen hier mit Ostfriesland beschäftigen.
00:04:47: Du hast wirklich keine Ahnung, wenn du wir hier so wochen.
00:04:50: Das ist Süddeutschland
00:04:50: da, Brückenlosso.
00:04:52: Was
00:04:52: ist das?
00:04:53: Süddeutschland.
00:04:54: Süddeutschland, Ostfriesland.
00:04:57: Ja, das ist Süddeutschland.
00:04:58: Das ist südlich der Elbe, oder?
00:04:59: Ich weiß gar nicht genau, das ist aber ich bin ziemlich sicher, das ist Südlich der Elbe und damit ist es Süddeutschland.
00:05:05: Also in Ostfriesland oder genauer im Reiterland gibt es keine Chance, Spaghetti von Gollitz zu essen.
00:05:11: Das tut mir echt leid.
00:05:12: Ich habe alles probiert.
00:05:14: Keine Chance.
00:05:15: Und ich habe sogar eine... Also ich glaube, dass das das erste Mal, seit ich denken kann, ich habe eine pastafreie Woche hinter mir.
00:05:24: Verdammt Lachs.
00:05:24: Und ist das gut oder schlecht?
00:05:26: Ich habe das vor allen Dingen nicht gemerkt.
00:05:28: Das finde ich das Schlimmste.
00:05:29: Also ich habe dann gestern Abend überlegt, oh Gott, was ist das mit dieser Wochenaufgabe.
00:05:33: Und dann hab ich gedacht, was hast du denn überhaupt?
00:05:34: Normalerweise esse ich ja jeden Tag.
00:05:35: Also, ich hab ja so meine Routinen und Rituale und so ein Tellerpasta mal schnell irgendwie kochen gehört irgendwie dazu, hab ich nicht gemacht.
00:05:43: Und dann ist mir das gestern so bewusst geworden, dass ich die ganze Woche keine... Ja, also, das war... Also dadurch, dass ich das noch nicht mal gemerkt habe, würde ich mal sagen, ist es eigentlich gut, oder?
00:05:52: Ja, ja, also zumindest hast du ja mal nichts vermisst, was ja auch dann für dich heißen könnte, dass die Rituale... Ja, in deinem Kopf nur bestehen.
00:06:01: Also dein Körper schreit jetzt nicht nach Pasta, sondern das ist ja etwas, was dein Kopf verdratet ist, in deinem Kopf verdratet ist.
00:06:08: Und alles das, was du da verdratet hast, kannst du auf englisch nachdenklich umvertraten.
00:06:14: Und insofern ist das doch ein schönes Zeichen.
00:06:16: Ich hatte übrigens auch eine pastafreie Woche.
00:06:21: Was bei mir aber jetzt auch nicht so ungewöhnlich ist.
00:06:24: Hattest du eine Wochenaufgabe?
00:06:27: Nö, ich glaube, du hattest mir freigegeben, war das nicht so?
00:06:30: Ich weiß es gar nicht mehr, es kann sein.
00:06:31: Bestimmt.
00:06:32: Genau.
00:06:33: Genau.
00:06:34: Irgendwie.
00:06:34: Du sollst ja einfach mal ein schönes Leben machen.
00:06:36: Ach ja, so war das richtig, ich solle den Menschen das lieben.
00:06:38: Habe ich getan, habe ich gemacht, reichlich.
00:06:43: Ich war ungefähr fünfmal auf dem Weihnachtsmarkt.
00:06:46: Ja.
00:06:46: Aber dann habe ich mich mit angenehmen Menschen getroffen, aber auch dann kein Alkohol getrunken, also keinen Punsch.
00:06:54: einer Bratwurst bin ich nicht so ganz vorbeigekommen, aber die ist jetzt zumindest low carb.
00:06:59: Insofern hat das schon
00:07:00: mal
00:07:01: ganz gut geholfen und ich hatte immer ein Ziel, dass ich eine bestimmte Strecke bei mir vor der Haustür durchlaufen kann.
00:07:10: Das sind so knapp unter fünf Kilometer und die habe ich dann tatsächlich in dieser Woche so an einem Stück ohne abzusetzen geschafft.
00:07:17: für die ganzen Joggerhau und Olympionik hin, da draußen vor der Tür.
00:07:22: Also immer dran denken, wo ich oder wo wir herkommen.
00:07:27: Für mich sind also fünf Kilometer am Stück laufen echt schon großartig, auch noch draußen auf dem Laufband.
00:07:32: Ist ein bisschen einfacher, aber draußen muss ich auch noch gucken, wo ich hin laufe und da ist der Weg nicht immer eben und so weiter.
00:07:38: Und das fand ich sehr toll.
00:07:39: Das finde ich auch toll.
00:07:40: Ich finde es aber auch toll, dass du das zugibst, dass das für dich eine Herausforderung war.
00:07:44: Weil in der Tat natürlich jetzt ja eine oder andere denken könnte, hier Mr.
00:07:48: Hart und Mr.
00:07:49: ... Ich mache Laufband auf zwölf, dass du das easy ...
00:07:54: Ja, aber nicht eine Stunde, ne?
00:07:56: Also Laufband auf zwölf, das ist so lange wieder Lied dauert und dann vielleicht ... Nein, nein, also ich bin jetzt noch kein Zehnkämpfer und auch kein Marathonläufer, sondern man darf bei einem nicht vergessen, dass ich vor anderthalb Jahren noch irgendwie ... weit über hundert Kilo gewogen habe und dass tatsächlich ich auch langsam an die ganze Sportentwicklung ran gehen muss.
00:08:21: und dieses um die Hörn für die eingeweihten Kieler herum zu laufen, das ist für mich schon echt toll gewesen, dass ich das hingekriegt habe.
00:08:31: Hat mich auch sehr motiviert.
00:08:33: und das Dove ist jetzt, muss ich es ja immer machen, weil zurück geht ja nicht.
00:08:37: Ich muss es also immer dreimal...
00:08:39: Das ist doch schön.
00:08:40: Das ist doch toll
00:08:41: und streng.
00:08:42: Man kann zwar ja auch zu einem Ritual werden.
00:08:45: Und übrigens zum Thema, man muss das immer machen.
00:08:47: Du hattest mir ja gesagt, ich soll Stufe drei und Tempo fünf, das habe ich auch nicht immer gemacht.
00:08:52: Also, aber, also, nee, weil ich habe dann auch so gemerkt, an manchen Tagen wollte ich einfach, ich wollte es einfach nicht.
00:08:59: Und habe ich mir gedacht, ich muss mich jetzt auch nicht zwingen.
00:09:00: Wenn ich jetzt Lust habe, schnell zu gehen, dann ist das für mich auch in Ordnung.
00:09:04: Und dann habe ich da meinen Rhythmus.
00:09:06: Und gestern hatte ich dann aber zum Beispiel auf dem Laufbahn so einen Anfall, wo ich dachte, ach.
00:09:12: Stufe drei ist irgendwie lame.
00:09:14: Und dann bin ich auf sechs gegangen.
00:09:16: Was sagst du nur?
00:09:17: Steigung oder Sechsgeschwindigkeit?
00:09:19: Steigung.
00:09:20: Okay, cool.
00:09:22: Also, um deinen Puls hochzukriegen, ist, wenn man eben Gewicht hat, die Steigung eigentlich ein bisschen besser, als die Geschwindigkeit zu erhöhen, weil einfach der Druck auf das Knie dadurch ein bisschen geringer wird.
00:09:34: Also, dass der Körper das Knie nicht so sehr leiden.
00:09:38: Also, super.
00:09:39: Und wenn du irgendwann mal so weit bist, dass du Stufe drei und Geschwindigkeit fünf machst, um den Puls wieder runterzukriegen, dann wirst du schon ein bisschen weiter.
00:09:48: Und ich finde es auch wichtig, dass du... Hauptsache Bewegung, damit das Ritual in dem Kopf entsteht.
00:09:55: Geht mir ja nicht anders.
00:09:56: Also ich berste jetzt nicht auch immer vor Motivationen, wenn ich diese Laufbahn sehe, weil man könnte ich auch kotzen.
00:10:02: Aber ich gehe zumindest drauf.
00:10:03: und ja, manchmal passiert es dann auch, dass ich erstmal mit dem Schoen ganz anfange, wobei ich dann sagen muss, dass spätestens nach die zwei von meiner Playlist bin ich dann wieder ganz gut drauf und kann ein bisschen schneller gehen und dann irgendwann auch.
00:10:17: laufen.
00:10:18: Das ist auch irre.
00:10:19: Das finde ich wirklich die Musik.
00:10:20: Die macht so viel aus.
00:10:22: Also ich habe so ein Lied, das habe ich noch gar nicht genannt.
00:10:24: Es kommt über auf die Playlist.
00:10:25: Das ist von Sailor.
00:10:26: Das heißt Girls, Girls, Girls.
00:10:28: Und das hat die Geschwindigkeit, die ich brauche.
00:10:31: Und das ist wirklich mehr ein Tanzen als gehen.
00:10:34: Ja, also da komme ich richtig so in gute Laune.
00:10:38: Und dann mache ich mir das manchmal auf Repeat Eins und dann läuft das eine halbe Stunde nur.
00:10:42: Girls, Girls, Girls.
00:10:43: Das ist auch echt herrlich.
00:10:45: Und noch was?
00:10:47: Wir hatten Weihnachtsfeier im Fitnessstudio und es gab Karottensalat.
00:10:53: Es wurde gegrillt und es gab Glühwein und Punch und alle möglichen Sachen.
00:10:58: Rate, wer am Grill vorbeigegangen ist, ich habe keine Wurst gegessen.
00:11:01: Ich hatte eine bratwurstfreie Grillwürstchen, eine grillwürstchenfreie Vorweihnachtszeit.
00:11:06: Okay.
00:11:07: Gut, wobei Grillwurst ja so ernährungstechnisch jetzt nicht gerade eine Gelade eins ist, aber jetzt auch nicht so schlimm, die ist zwar sehr vertheidig.
00:11:15: Aber zumindest tratt sie den Insulin-Spiegel nicht unbedingt nach oben, was ja auch, wie wir ja gelernt haben letztes Mal, für uns relativ wichtig ist.
00:11:24: Ja.
00:11:25: Ja, aber nach dem nach meinem tollen Lauf-Erfolg hatte ich dann am Wochenende eine Weihnachtsfeier, die ging dann aber leider Freitag und Samstag.
00:11:34: Den Freitag, den habe ich unfallfrei überlebt und am Samstag kam dann ganz viele alte Freunde.
00:11:38: Zum Teil habe ich hier seit zwanzig, fünfundzwanzig Jahren nicht gesehen.
00:11:42: Da muss ich gestehen ist, inzwischen mein Mineralwasser, habe uns immer ein Bier gerutscht.
00:11:51: Nach so einer eineinhalb Stunden in der Veranstaltung drin, gab es ja noch gar kein Mineralwasser mehr.
00:11:55: War das aus?
00:11:58: Ja, das war aus.
00:12:01: Es stand immer Bier auf dem Tisch, aber kein Mineralwasser.
00:12:04: Was soll ich denn da machen?
00:12:05: Ja, das sieht auch scheiße aus.
00:12:06: Du kannst da nämlich wie so eine Pussy sitzen und Mineralwasser trinken.
00:12:10: Also ich finde, es gibt auch gesellschaftliche Anlässe, wo man einfach mitziehen muss.
00:12:14: Ja, ich hätte mich ja mit alkoholfreiem Bier retten können.
00:12:16: Das habe ich dann auch gemacht.
00:12:17: Aber ich habe es dann irgendwann diese alkoholfreie mit dem anderen verwechselt.
00:12:20: und dann habe ich gedacht, ach scheiße, worauf ich habe.
00:12:22: Ich habe ja keinen Gelübde abgelegt.
00:12:24: Ich bin kein Mönchner, das kommt ja nicht mehr vom Himmel und erschliegt mich.
00:12:29: wenn ich mal Bier trinke, also habe ich das dann auch genossen und gesagt, so kommen denn jetzt heute der Tag der Tage und dann gibt es auch mal ein paar Bier.
00:12:36: und habe dann das getan, was ich schon seit Jahren mache.
00:12:39: Ich habe versucht, mich an früher zu erinnern und das Leben eines End-Zwanzigers gelebt, leider im Körper eines End-Fünfzigers.
00:12:47: und dass das am nächsten Morgen irgendwie schlachartig an der Aspirin-Böchse zerschält, das ist auch... vorprogrammiert gewesen und genauso war es.
00:12:58: Also der Sonntag war für mich so ein bisschen, ich sag mal so wie früher.
00:13:02: Und das hat für mich dann aber auch die Konsequenz, dass ich sage, okay, das war jetzt der, ein Ausrutscher, das war jetzt eben nicht, was heißt Ausrutscher?
00:13:10: Ich habe es jetzt halt gemacht, aber das war jetzt nicht das Fanal, um wieder mit Alkohol weiter zu machen, sondern das wird echt der Ausnahmezustand gewesen sein, weil ich dieses Gefühl... Dass ich da dann am Morgen hatte, das fand ich echt überhaupt nicht gut.
00:13:27: Keine Einsatzfähigkeit, Sport, Konzur, Demone nach Vergessen, weil ich keine Leistungsfähigkeit hatte, so richtig.
00:13:33: Ich habe versucht zu arbeiten, aber so unglaublich produktiv war es jetzt auch nicht.
00:13:38: Und es ging mir einfach körperlich nicht gut.
00:13:43: Und wenn du dann, ich bin ja eigentlich nicht raucher, aber gerne auch Partyraucher und das habe ich am Samstag dann auch reichhaltig gemacht.
00:13:51: Das kenne ich schon von vorher, dass du auch ohne Alkohol einen riesen Kopfschmerz haben kannst, nämlich durch Zigaretten.
00:13:58: Und jetzt hatte ich nun wieder diese Mischung aus Nikotin und Alkohol und das ist mein Körper überhaupt gar nicht mehr drauf eingerichtet sozusagen.
00:14:06: Und ich glaube kein Körper ist das, weil es beides Gifte sind, die sich im Körper breit machen.
00:14:12: Ich wollte gerade sagen, die müssen ja auch verarbeitet werden und da hat der Körper auch echt mit zu tun.
00:14:16: Aber sag mal, reichlich, reichlich.
00:14:19: Du hast ja früher relativ viel Alkohol getrunken, kann man da mal so sagen, oder?
00:14:23: Also wenn ich jetzt Ja sagen würde, dann klingt das ja echt ein bisschen merkwürdig, aber ja.
00:14:30: Doch, also ich glaube schon.
00:14:32: Ja, ist ja auch so.
00:14:33: Ich meine, es gibt ja ganz viele, die sich dessen nicht bewusst sind und die sich das immer noch so schön reden, indem irgendwo in irgendwelchen Zeitungen steht, Frauen eingelassen, Männer, zwei Gläser, Wein am Tag.
00:14:45: Also vollkommen in Ordnung.
00:14:47: Also da lachst du noch mal, oder?
00:14:50: Ja gut, also das habe ich nicht gemacht.
00:14:51: Also nein.
00:14:53: Ich habe ja auch so den Standpunkt gehabt.
00:14:54: Irgendwie für drei Bier hole ich mir keinen Taxi.
00:14:56: Das ist ja totale Geldverschwendung.
00:14:58: Also wenn ich schon mit dem Taxi nach Hause muss, dann muss ich das auch lohnen.
00:15:03: Ja, wobei ich jetzt auch gar nicht mehr meine, dass so diese Ausreißer oder diese Partys am Wochenende, sondern so dieses einfach jeden Tag Alkohol trinken.
00:15:11: Ja, du hast ja das Problem, dass du...
00:15:14: Das machen sich ja viele, viele denken ja, jetzt ist Feierabend und dann gehört irgendwie so ein Glas Wein dazu.
00:15:20: Und dann wird die Flasche aufgemacht, dann landet so ein bisschen was im Kochtopf, ein bisschen was dann irgendwie während des Kochens oder einfach abends so, dass es dazu gehört, viele Leute sitzen glaube ich abends vom Fernseher und haben Glas Wein in der Hand.
00:15:34: Ohne da jetzt drüber nachzudenken, ob das gut ist, ob das nicht gut ist, ob sie gefährdet sind, Alkoholika zu werden.
00:15:39: Und ich weiß nicht, wie es bei dir ist.
00:15:40: Ich habe während Corona wirklich viele, was heißt viele, aber einige Freunde dabei beobachtet, dass halt das Corona echt so ein Auslöser für die war, auf einmal so regelmäßig Alkohol zu trinken und die das dann auch beibehalten haben.
00:15:54: Und wo ich gedacht habe, das ist nicht gut, das ist scheiße.
00:15:58: Ja, also sagen wir mal so, das ist nicht gut.
00:16:03: Punkt.
00:16:04: Jetzt können wir uns nur noch darüber unterhalten, aus welcher Blickrichtung wird das betrachten.
00:16:07: Wenn du über Alkoholismus nachdenkst, dann ist das am Ende der Tage auch so ein Stückchen weit eine Definitionsfrage.
00:16:14: Und ich sage mal so unglaublich schnell bist du dann nicht.
00:16:18: Ja und wenn du dir täglich dann eine Flasche Wein abends reinschraubst, dann bist du glaube ich schon auf dem Weg.
00:16:25: Aber das ist jetzt nicht.
00:16:27: Sagen wir mal so, dass nicht meine Hauptangst.
00:16:29: weshalb ich kein Alkohol trinke.
00:16:30: Also ich sehe mich nicht als gefährdet, zum Alkoholiker zu werden.
00:16:36: Wie gesagt, es ist eine Definitionsfrage, wenn du regelmäßig am Wochenende trinkst, dann bist du es eigentlich schon.
00:16:41: Aber dadurch, dass ich jetzt nun fast zwei Jahre lang eigentlich gar kein Alkohol getrunken habe, glaube ich, ist auch bewiesen, dass ich da nicht so gefährdet bin.
00:16:49: Wenn
00:16:49: du jetzt sagst, zwei Jahre kein Alkohol getrunken bei mir, ich bin jetzt ja seit ... seit Januar trinke ich
00:17:03: keinen, also ...
00:17:06: Ja, also jedenfalls nicht mehr so, also nicht mehr so diese Getränke, also im Sinne von Bier oder Wein oder Sekt oder was auch immer halt, was man einfach so trinkt um also gegen den Doors, sondern ich habe schon mal gesagt, ich trinke halt so gerne so kurze kleine Sachen.
00:17:21: Und das mache ich auch noch.
00:17:22: Also deswegen, ich bin jetzt kein total, ich bin nicht ganz abstinent.
00:17:25: Aber trotzdem ist es ein Unterschied.
00:17:27: Also auch das hatte ich diese Woche, dass es dann mal wieder viel war.
00:17:30: Also viele kleine mit Eiswürfeln und nochmal so ein bisschen was obendrauf.
00:17:35: Und die, ja wie, also ich frage dich erst mal, bei dir war es, glaube ich, heftiger.
00:17:40: Wie war es denn bei dir an diesem Abend?
00:17:44: Ist das, merkst du da schon ein Unterschied, während du trinkst?
00:17:48: Dass du anders, dass dein Körper anders drauf reagiert und dann merkst du es erst am nächsten Tag.
00:17:52: Nein.
00:17:53: Also das ist vollkommen klar.
00:17:54: Das merkst du beim ersten Schluck eigentlich oder ich merk es beim ersten Schluck.
00:17:58: Und natürlich ist auch dieses Düllig im Kopf werden und so weiter.
00:18:02: Das ist ja etwas, was ich jetzt eine Zeit lang nicht hatte und also ich habe gemerkt, wie der Alkohol sozusagen sich im Körper breit gemacht hat und ich habe mich während des Biertrinks ein bisschen... Geärgert gesagt, ach Scheiße, aber hab dann halt mit den Schultern gezogen und meinen alten Kumpels von früher dann nochmal wieder Prost gesagt.
00:18:23: Das war dann halt mal so.
00:18:25: Aber natürlich ist es auch so, wenn du nicht im Training bist, dann rastet es halt ein bisschen schneller und ich hab dann eben gemerkt, dass ich diese Geschwindigkeit, die ich von früher gewohnt war und die mir nichts ausgemacht hat und die ja noch so irgendwie in meiner Birne drin ist, sodass das noch gehen könnte, dann muss ich dann... relativ früh auf die Bremse treten, sonst wäre der Abend echt überhaupt nicht gut verlaufen.
00:18:44: So das habe ich schon gemerkt, also die die Fähigkeit jetzt ganz viel Alkohol in sich reinzuschütten oder ganz viel Bier in sich reinzuschütten, die ist nicht mehr da und ich finde es aber auch gar nicht schlimm.
00:18:55: Witzigerweise ist ja nur unsere Gesellschaft so geprägt, dass du bei solchen Anlässen dich quasi entschuldigen musst dafür, dass du keinen Alkohol trinkst und das nicht selten auch gerade bei Männern, die Güte des Menschen daran festgemacht wird, wie viel er verträgt.
00:19:12: Das ist eigentlich sehr, sehr, sehr albern.
00:19:15: Ja, ja.
00:19:16: Und es ist auch so, finde ich, dieses, ich weiß nicht, was bei euch ist, aber im Rheinland ist es so, jetzt kommen ja dann immer die Runden auf den Tisch.
00:19:22: Also man bestellt ja nicht einzeln.
00:19:25: Also
00:19:25: die Runden lassen wir, die dürfen wir uns auch auf ein Stuhl setzen, die müssen hier auf den Tisch.
00:19:40: Das ist dann auch noch mal so ein Druck.
00:19:41: Dann hast du dann diese schnelle Trinken, weil dann hast du quasi zwei Kölschgläser in der Hand, das eine schnell weg und dann das nächste ist schon da, damit du die Runde nicht verpasst.
00:19:49: Das
00:19:50: habe ich nicht verstanden.
00:19:51: Ich war ja auch, ich gebe es zu, ich war mal in Köln und da kam ja einer mit so einem Träger und da waren so ganz viele Kölschgläser, so Wassergläser drum herum.
00:19:59: Und dann kam dann mit diesem Träger an und stellte mir einen Kölsch vor die Nase und habe gesagt, wo bist du hier jetzt hin?
00:20:04: Stell das Ding hier ab.
00:20:05: Das hat er nie, das kriegen jetzt auch noch nie.
00:20:07: Also, gar nicht mehr verschlägt das Ding hierhin.
00:20:09: Und das haut nicht wieder ab.
00:20:11: Sondern dann alle acht Minuten bitte einen neuen Träger, bis ich sage, schneller.
00:20:18: Angehbar.
00:20:20: Angehbar.
00:20:20: Ich war einmal in Cranon und habe gedacht, den zeige ich.
00:20:24: Auch da wäre ich ja gar dabei gewesen.
00:20:26: Herrlich.
00:20:28: Aber ich nochmal, ich möchte gerne erzählen, wie es bei mir war.
00:20:31: Ich habe nämlich... Es ging mir nicht schlecht, es hat mir Spaß gemacht.
00:20:36: Es hatte den positiven Effekt, dass ich super geschlafen habe.
00:20:40: Das hat mich sehr gewundert.
00:20:42: Normalerweise ist ja Alkohol ein Schlafstörer.
00:20:44: Bei mir war eher der Effekt, ich bin ins Bett gefallen und habe durchgeschlafen.
00:20:48: Ich habe dann gedacht, das war genau das.
00:20:52: Deswegen habe ich früher auch zur Speltenstunde um zehn, elf mir noch mal ein, zwei Baileys.
00:21:02: reingezogen, statt DC, finde ich auch ein super Trick, was Süßes trinken, statt was Süßes essen.
00:21:09: Und
00:21:09: du sagst, du sagst, du hast, also, wir kommen da, ich denke, wir waren ja noch weiter über dieses Thema sprechen, also, da hast du gemessen.
00:21:19: Welchen Schlafzonen du hattest?
00:21:22: Du machst das ja nach Giftzonen.
00:21:25: Mein Schlaf, der soll sich erholen.
00:21:27: Der muss mir keine Leistung bringen.
00:21:29: Nur durch, nur nach Alkoholkonsum.
00:21:32: Tut er das nicht.
00:21:33: Kommen wir aber gleich noch zu.
00:21:34: Okay.
00:21:35: Dann mal rein ins Thema.
00:21:37: oder haben wir noch irgendwas?
00:21:37: Dann müssen wir uns noch die nächste Wochenaufgabe geben.
00:21:40: Wir können uns eine Woche, wir haben ja heilig Abend.
00:21:44: Da darfst du nichts essen und nichts trinken.
00:21:52: Also, pass auf, es ist heilig Abend.
00:21:54: Wir geben einander frei.
00:21:56: Also, das ist das Lieb von dir.
00:21:57: Ich nehme frei gerne, aber heute habe ich eine Aufgabe.
00:22:00: Ich hatte mir nämlich was überlegt.
00:22:01: Ach, hast du dir was zurechtgelegt?
00:22:03: Wie cool, dann
00:22:04: kriege ich eine Hausaufgabe.
00:22:07: Und du hast die Aufgabe, dass du diese Woche nicht mehr auf den Weihnachtsmarkt gehst.
00:22:12: Ich weiß, die haben noch bis zum Twentigsten auf.
00:22:15: Das sind jetzt noch
00:22:16: dreißig Stunden.
00:22:19: Ich war nicht auf dem Weihnachtsmarkt.
00:22:20: Nein.
00:22:22: Ich weiß gar nicht.
00:22:23: Ich war noch nie in meinem Leben so oft auf dem Weihnachtsmarkt wie dieses Jahr.
00:22:26: Ich weiß gar nicht, wie das gekommen ist.
00:22:28: Nun, gut.
00:22:29: Ich glaube, das schaffe ich.
00:22:31: Ich werde berichten.
00:22:35: Ja, dann lass uns noch mal über Alkohol sprechen.
00:22:37: Das hatte sich ja auch ein Hörer gewünscht.
00:22:40: Und ich finde das Thema, wir sind jetzt eh schon mittendrin.
00:22:42: Wir haben gerade über Staf gesprochen.
00:22:45: Du, jetzt müssen wir natürlich gucken, das war jetzt hier keine Vorlesung von Professor Dr.
00:22:50: Rosenbaum bekommen.
00:22:52: Das ist ja ein Thema, wo du, glaube ich, jetzt echt Gas geben kannst.
00:22:55: Da bin ich
00:22:57: totaler Experte.
00:22:58: Da bist du fit.
00:23:00: Komm, du kriegst mal ein paar Minuten geschenkt.
00:23:02: Oh, danke.
00:23:03: Ich mache es aber wirklich kurz.
00:23:04: Und bei allem für die Hörer da draußen, ganz wichtig.
00:23:07: Ich bin kein Arzt, ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet von kein Alkohol trinken oder Alkohol trinken oder wie auch immer, sondern das ist meine Erfahrung.
00:23:17: Und...
00:23:17: Noch was.
00:23:18: Noch was ist wichtig, Ola, für die Hörer.
00:23:20: Und zwar, wir sind uns aus demweise mal einig.
00:23:24: Also, das wird jetzt eine Folge.
00:23:25: Weihnachten, ja?
00:23:27: Friede, Lammetta.
00:23:28: Kein Eierpunch, wir sind beide davon überzeugt, dass es gut ist, dass wir keine Alkohol trinken.
00:23:33: Also von dem her... Das ist
00:23:34: die Wahrheit, ja.
00:23:35: Liebe Hörer, es kommt jetzt kein Battle, sondern wir machen jetzt mal ein bisschen Deep Talk.
00:23:40: Gut, los geht's.
00:23:41: Also, man kann... oder ich habe das mal so für mich in vier Phasen aufgeteilt, was den Alkoholvinus angeht.
00:23:49: Und Phase eins ist die Notbremse, die der Körper zieht.
00:23:55: Und zwar ist Alkohol... schlicht und ergreifend ein Zellgift.
00:24:00: Das heißt, wenn du Alkohol trinkst und zwar egal in welcher Größenordnung, das berühmte einige Lieschen Rotwein schadet ja nicht und so weiter, das ist Quatsch.
00:24:09: Sobald Alkohol in den Blutkreislauf kommt, betrachtet der Körper den Alkohol als Gift.
00:24:14: Das bedeutet, dass der Stoffwechsel dann sämtliche anderen Prozesse schlicht und ergreifend einstellt.
00:24:22: Insbesondere wird eingestellt die Fettverbrennung.
00:24:25: Und zwar genauso lange, bis der Alkohol beseitigt ist, weil der Körper Alkohol nicht speichern kann, sondern der Alkohol muss sofort verarbeitet werden durch den Körper.
00:24:37: Das heißt also, solange du Alkohol im System hast, ist die Fettverbrennung effektiv bei Null.
00:24:44: Das heißt, du kannst da fast ein Sechzehn zu acht machen, du kannst keine Pommes mit.
00:24:50: Currywurst essen, was man ja braucht, gerne mal, weil man viel Alkohol getrunken hat.
00:24:54: Ist alles voll komfortlich, weil die Fettverbindung ist auf null.
00:24:57: Und wenn du je nachdem, wie du so drauf bist zwischen null, eins und null, eins, fünf Promille pro Stunde abbaust und du hast irgendwie so zweieinhalb Artü, dann kannst du ausrechnen, wie lange das dort bist, der Alkohol wieder aus deinem System raus ist.
00:25:13: Wenn du dann einen Wochenende hast und bist ja frei, sondern am Sonntag irgendwie unterwegs, dann ist in dem Moment, wo der Alkohol deinen Körper verlässt, eigentlich schon wieder die nächste Gelegenheit da und dann schüttest du wieder drauf.
00:25:25: Das heißt, du hast dann tagelang null Fettverbrennung.
00:25:30: Das ist die Phase eins.
00:25:31: So die Phase zwei ist die weitere Vergiftung des Körpers, weil in der Leber dieser Alkohol Ethanol abgebaut wird und dadurch entsteht ein Zwischenprodukt, will ich es jetzt mal nennen.
00:25:45: Und dieses Zwischenprodukt ist auch ebenfalls ein Zellgift.
00:25:49: Und das schädigt die Zellstruktur und das schädigt auch die DNA.
00:25:53: Also das ist noch, noch giftiger als der Alkohol selbst.
00:25:57: Und ich finde auch, also ja, und was ich eben auch finde, wir machen uns ja auch so viele Gedanken darüber, über gutes Aussehen, über der gute Haut und, und, und knallen uns da Krems für, ich weiß nicht, was ins Gesicht.
00:26:12: Und du siehst halt auch Alkohol sofort.
00:26:15: Du musst dir überhaupt keine, also diese Zellverstörung ist auch etwas, was du halt einer geschwollenen Haut an an Tränensecken an ich weiß nicht was der ganze glow geht weg.
00:26:26: Genau die meine ich.
00:26:28: Also das siehst du halt auch und ich finde das immer so jetzt mal aus Sicht von einer Frau auch so so kontraproduktiv, dass ich halt weiß was für ein Zirkus mache, damit ich halt gesund aussehe und dann schütte ich halt was rein, was dafür sorgt, dass ich eben nicht gesund aussehe.
00:26:42: Ja, freut sich die Kosmetikindustrie.
00:26:46: Gut, also.
00:26:48: normal dieses a total die hüte heißt das das ist noch giftiger als der alkohol selbst und sorgt dafür dass dein in deinem körper entzündungen drin sind und vor allen Dingen behindert ist die nährstoffaufnahme.
00:27:01: das heißt du kannst dann auch mit einem ganzen klinik scheiß und so weiter führen weil die nicht aufgenommen werden.
00:27:08: das ist das was passiert beim abbau von alkohol und in der Potenz, je mehr Alkohol, desto länger dauert dieser Vorgang, desto mehr von diesem Kram entsteht.
00:27:20: Dann kommt die Phase drei, das ist die Fettfalle.
00:27:24: Dieses Acetal, die Hüt, wird weiterverarbeitet und das, was der Körper nicht sofort an Energie verbrennen kann, wird chemisch umgewandelt und in Leberfett umgewandelt.
00:27:39: Und da tun gewöhnlich, wenn du Alkohol getrunken hast, hinterher nicht gleich joggen gehst.
00:27:45: Es gibt Menschen, die machen das und so weiter.
00:27:47: Wird dieser Stoff eben auch nicht verbrannt, weil der Körper ihn nicht benötigt, weil du nämlich irgendwie matt und abgeschlagen auf dem Sofa rumligst.
00:27:56: Und dann hast du eben das Problem, dass dieses Zeugs in Leberfett umgewandelt wird.
00:28:03: Und wenn
00:28:04: du
00:28:05: dieses Leberfett hast, dann Treibt das sozusagen deine Insulinresistenz voran und Insulin ist ja genau der Stoff, den wir brauchen, um Zucker aus dem Blut rauszukriegen.
00:28:15: Und wenn das gestört ist, dann warbert der Zucker da irgendwie in der Gegend rum und wird dann auch wieder zu fett.
00:28:20: Das heißt, du hast multiple... Erscheinung durch den Genuss von Alkohol, die dafür sorgen, dass du Entzündung bekommst im Körper, dass du Fettanreichers in der Leber, dass du Fettanreichers in den Zellen, dass du keine Nährstoffaufnahme, keine Nervönüftige hast und so weiter und so weiter.
00:28:38: Das mit dieser Leber, du darfst gleich den nächsten Punkt bringen, ich will noch gerade das Fettleber sagen, weil das ist ja auch so ein bisschen ein Trennthema geworden, dass man Fettleber nicht nur von Alkohol hat, sondern auch von... Kohlehydrate etc.
00:28:53: Aber, so und das wird ja auch immer, schaut man ja auch gerade bei Leuten, die Alkohol gefällt, jetzt sind auch immer auf die Leberwerte drauf.
00:29:01: Es gibt eine ganz tolle Leberkur, die, machen wir vielleicht im Januar mal eine Folge zu, die habe ich jetzt schon ein paar mal gemacht, ich weiß wieder nicht den Nachnamen, Anthony Gedönskirchens, also es ist ein Amerikaner.
00:29:14: Und der hat so einen ganz bestimmten Smoothie.
00:29:16: Das ist jetzt für dich wieder das Unwachs des Jahres, ich weiß.
00:29:19: Aber der hat so ein Lebersmoothie, den du morgens trinkst und dann ist das so eine Ernährung halt so mit, also wo die Leber gereinigt wird.
00:29:26: Und das ist schon, ja bitte.
00:29:31: Weißt du, was ich viel geiler finde?
00:29:32: Wenn du den ganzen Scheiß überhaupt gar nicht brauchst, weil du deine Leber einfach in Ruhe lässt, dann brauchst du auch kein Smoothie zu trinken.
00:29:40: Der garantiert auch, wieder andere Folgen hat.
00:29:43: Der ist zwar vielleicht gut für die Leber, aber wer weiß, wofür er sonst noch so gut ist.
00:29:48: Ich halte von sowas nix.
00:29:49: Lass einfach deine Leber mal in Ruhe.
00:29:52: Das ist der Punkt.
00:29:53: Ja, rein theoretisch.
00:29:55: Hast du recht?
00:29:56: bräuchte es ja vielleicht gar nicht mehr, weil ich jetzt schon ja ohne, zumindest ohne Alkoholiebe.
00:30:01: Aber mir macht die so ein Spaß.
00:30:03: Also das ist auch wieder bei mir, dieses mit diesen Ritualen.
00:30:06: Jetzt zum Jahresbeginn.
00:30:07: Wir machen nächste Woche eine Folge mal zu Neujahrs vorsetzen.
00:30:10: Aber ich, jetzt sind wir erst nochmal in Weihnachten drin.
00:30:13: Aber ich mag auch das.
00:30:14: Ich mag dieses Ritual im Januar eine Woche.
00:30:18: Letztes Jahr habe ich Fasten gemacht, sonst halt diese Leberkur.
00:30:21: Ich mag das dann auch zum Jahresstart zu eine Woche.
00:30:24: Ja, das ist wie so ein Frühjahrsputz für meinen Körper, so fühlt sich das an.
00:30:28: Und das ist dann richtig drauf verzichten.
00:30:30: Gut, wenn es dir gut tut und so weiter, vielleicht schadet es auch nicht nur zu.
00:30:36: Ja, das ist besser als eine Bierkurz zu machen, finde ich.
00:30:41: Ja, nur, du sattest gerade was ganz, ganz Wichtiges.
00:30:44: Deine Leber sei ja entlastet, so ähnlich hast du gesagt, weil du ja auch schon lange kein oder weniger Alkohol zu dir nehmen würdest.
00:30:50: Es gibt Kinder mit Fettleber.
00:30:52: Und so richtig viele Kinder mit fünf, sechs, sieben Jahren.
00:30:54: Da habe ich noch nicht Alkoholtrinken gesehen.
00:30:58: So, woher kommt das also?
00:30:59: Die Fettleber entsteht auch durch die Aufnahme von Zucker in Form von Kohlenhydraten oder zugesetzten Zucker aus der Ernährung.
00:31:08: Das heißt, du kannst zwar kein Alkoholtrinken, aber trotzdem eine Fettleber haben, weil du eben ansonsten nämlich Essen in dich reinstoffst, dass die Leber schädigt.
00:31:18: Ja klar, ja klar.
00:31:20: Es ist auch nochmal für eine weitere Folge.
00:31:22: Und nun zu Frau E. Aussage, ich schlafe dann immer gut mit Alkohol.
00:31:27: Also dann wäre ja eigentlich der Schluss daraus.
00:31:33: Ja, meine Mama hat das immer gemacht.
00:31:34: Also nicht die, also nicht eine halbe Flasche, aber meine Mutter hat jeden Abend ein Glas Rotwein getrunken.
00:31:39: Und das war echt ihr Geheimnis so, dass sie im Gäste meinem Vater, der es jeden Nacht spätestens um zwei ist, er aufgestanden und hat dann nochmal eine Stunde, war dann nochmal eine Stunde Irgendwie im Haus unterwegs.
00:31:50: Und der hatte immer Zeit seines Lebens Schlafstörungen.
00:31:52: Und meine Mutter hat mit ihrem Gläschen rot, weil die immer schön durchgeschlafen.
00:31:56: Ja.
00:31:57: Also ich denke dann schon manchmal, wenn ich, da wie jetzt auch letzte Woche, wenn ich dann denke, auch wie herrlich ist das, dass so dieses Wufz einschlafen, weg und durchschlafen.
00:32:05: Das ist ja, Schlaf ist bei mir echt meine größte oder eine sehr große Baustelle.
00:32:10: Das tut dann schon gut, ne?
00:32:12: Mag sein, dass der Schlaf nicht so gesund ist oder so erholtsam.
00:32:15: Das krieg ich aber ja nicht mit, weil ich schlafe ja.
00:32:19: Das ist richtig, du kriegst es nicht mit, aber dein Körper kriegt es mit.
00:32:22: Also eins ist klar, Alkohol seediert.
00:32:24: Das heißt, je mehr Alkohol du trinkst, desto leichter kippst du um und schläft.
00:32:28: Nur zu glauben, dass dieser Schlaf auch nur im Ansatz erholsam wäre, ist ein absoluter Trugschloss.
00:32:36: Also Alkohol senkt den Testosteronspiegel und erhöht das Cortisol.
00:32:41: Und das beides zusammen sorgt dafür, dass das muskelabbauend ist.
00:32:45: Das heißt, du verlierst dadurch quasi... An
00:32:48: Muskelmuskeln.
00:32:48: Die Muskeln, die ich mir mit Tempo-Sex, mit Steigung-Sex gerade aufgebaut habe.
00:32:53: Das heißt,
00:32:54: deine Stunde auf dem Laufband,
00:32:56: das geht an die Muskeln ran.
00:32:59: Die Stunden auf dem Laufband, die du da machst, die kannst du eigentlich vergessen, wenn du dir hinterher, weil du so schön einschlägst, ein Glas Rotwand reinkippst, dann lass es da hin, bleib auf dem Sofa sitzen.
00:33:07: Das ist die Mühe nicht wert.
00:33:09: Erklär mir das nochmal.
00:33:10: Wieso geht das an die Muskelkraft?
00:33:12: Das weiß ich nicht.
00:33:13: Das ist Biochemie.
00:33:14: Also wieso?
00:33:15: Aber du
00:33:15: sagst, das liegt an dem Hormon am Cortisol.
00:33:18: Das
00:33:18: liegt am Cortisol.
00:33:20: Am Cortisol.
00:33:22: Okay.
00:33:24: Strassehormon.
00:33:25: Okay.
00:33:26: Und dann ist es so, dass du schneller einschliefst, aber der Alkohol fragmentiert den Schlaf.
00:33:33: Das heißt, Du wechselst schneller zwischen den Schlafphasen hin und her.
00:33:38: Und hast eben genau das, was du glaubst zu haben, nämlich in der holsamen ruhigen Schlaf, hast du nämlich genau nicht.
00:33:44: Du kriegst es ja nicht mit, weil du schläfst.
00:33:46: ja, wie witzig, aber den Körper weißt das.
00:33:49: Du könntest das wissen, würdest du nachts deine Uhr umbehalten und den Schlaf mittracken.
00:33:54: Ich
00:33:55: hab das ja auch probiert, ne?
00:33:57: Also das ist ja ein Drecksvieh, ich muss dir mal ganz ehrlich sagen, da gibts... Also, also... Dann gibt's eine Nacht, wo ich dann morgens wach werde und dann sehe ich da meine Schlafphasen.
00:34:09: Also drei verschiedene Colorcoats, REM und Tiefschlaf.
00:34:13: Und ich weiß nicht, wie die andere noch heißt.
00:34:14: Und dann bist du, da bin ich ja total heiß, dass dann irgendwie meine Tiefschlafphase von... sechs Minuten in einer Nacht auf neun Minuten gesteigert habe, denke ich mir schon super, andererseits wie immer neun Minuten Tiefschlaf und in der nächsten Nacht zeichnet dieses Viech auf, aber nur einfach wie viel ich geschlafen habe und nicht welche Phasen ich hatte.
00:34:33: und der dritten Nacht hat das korreliert das irgendwie mit meinen in einer App eingestellten Schlafprasen, die dann aber kürzer waren, als ich eigentlich geschlafen habe, dann hat es da aufgehört zu zählen.
00:34:44: Und der vierte ist dann irgendwie der Akko leer, weil dieser Akko grundsätzlich leer ist.
00:34:49: Also das Thema mit der Uhr habe ich in die Acker gelegt.
00:34:53: Ja, das ist ein Fehler.
00:34:54: Aber dann kauft ihr eine Schlafmatte.
00:34:57: Gibt es auch, die deinen Schlaf mitmisst.
00:35:00: Also tu irgendwas, wie du es misst, ist mir am Ende egal.
00:35:03: Was die ersten drei Punkte deiner Uhr angeht, das ist wie immer im Leben eine Einstellungssache.
00:35:08: Und der letzte Punkt, dass der Akku alle ist, der wird sich da denn zu sagen.
00:35:13: Also...
00:35:15: Nein, nicht jetzt wieder deine übliche Bisse selber schuld.
00:35:17: Man muss auch überall die Ladegeräte haben.
00:35:19: Naja.
00:35:21: Gut, sage ich halt nicht.
00:35:22: Okay, also du blockierst deine Rennphase, du blockierst die Schlafzonen.
00:35:28: Und in der Tat ist es so, dass kleine Tiefschlafphasen abnehmen.
00:35:32: Und die Tiefschlafphasen, das sind ja sehr wichtige, weil da eben dein Körper regeneriert.
00:35:36: Und wenn du neun Minuten Tiefschlaf hast pro Nacht, hast du ein Problem.
00:35:41: Du erholt sie nämlich.
00:35:43: Ja, ich habe inzwischen, bin ich so bei einer halben Stunde gelandet, wenn es super läuft, fünfzig Minuten, wenn es richtig super läuft, über eine Stunde.
00:35:54: Hättest du das gedacht?
00:35:57: Ich brauche nicht denken, ich kann ja lesen, insofern ...
00:36:01: Ich meine, was ist denn so was, was ... Also von meinem Bauchgefühl würde ich sagen, warum hat man nicht fünf Stunden tief schlafen?
00:36:08: Ich habe früher noch mal ... Weil ich mich damit früher nicht so beschäftige.
00:36:12: Ich habe gedacht, man schläft ein.
00:36:13: Man hat dann vielleicht so die erste halbe Stunde so ein bisschen keine Tiefschlafhasen.
00:36:17: Danach ist man halt Stunden im Tiefschlaf.
00:36:19: Gibt es da irgendein Wert, wo du sagst, erstrebenswert und ist eine Tiefschlafphase von X Minuten pro Nacht oder gesunde Menschen schlafen, haben Tiefschlafhasen von im Schnitt XY?
00:36:34: Also...
00:36:35: Oder was ist dein Ziel?
00:36:36: Wo willst du hin?
00:36:38: Schön wäre es, wenn ich auf anderthalb bis zwei Stunden käme.
00:36:41: Das ist das, was ein erwachsener Mensch in etwa benötigt, heißt so etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent der Gesamtschlafdauer.
00:36:49: im Alter nimmt das ab.
00:36:51: Da reichen zehn Prozent bis fünfzehn Prozent der Schlafdauer.
00:36:55: So als ganz ganz grober.
00:36:58: Das heißt, wenn ich acht Stunden schlafe und das ist mein Ziel, dann wäre es toll, wenn ich so um achtzig Minuten rum an Tiefschlaf hätte.
00:37:05: Ich kann aber beobachten, dass ich zum Teil, also um fünf Uhr klingelte mein Wecker.
00:37:11: Ich bin aber manchmal schon um halb vier vier wach und wenn ich wach werde, stehe ich auch auf, weil das ich gerade morgens um zwei ist.
00:37:19: Was ist das mit dem Wecker?
00:37:20: Ist das mit dem Wecker eine schlaue Sache?
00:37:22: Weil Also ich lebe ja ohne Wecker.
00:37:25: Gott, ist natürlich Luxus.
00:37:26: Ich weiß, dass ich das beruflich kann.
00:37:29: Ich werde ja aber auch zeitig wach.
00:37:32: Ich habe aber mal gehört, dass es nicht gut ist, wenn man Wecker nutzt, weil der Wecker könnte dich ja gerade in der Tiefschlafphase ebischen.
00:37:38: Das
00:37:38: tut er nicht.
00:37:39: Das tut er nicht, weil die Tiefschlafphase hast du nicht morgens um fünf.
00:37:45: Da ist die einfach nicht.
00:37:47: Ich kann aber sehen, an den Tagen, wo ich sozusagen um vier die Augen aufmache und mich fit und frisch fühle, das sind doch immer die Phasen, wo ich einen hohen Tiefschlaf hatte.
00:37:59: Das ist immer genau dann, wenn ich so fünfzig ab fünfzig Minuten etwa Tiefschlaf hatte.
00:38:04: Das heißt, ich kann also sagen, wenn mein Tiefschlaf so um und bei vierzig, irgendwas zwischen dreißig und fünfzig Minuten ist ab da, bin ich fit, wenn ich morgens aufstehe.
00:38:16: So, und ... Der intensivste Tiefschlaf, das ist die Idee, wann der kommt, zeiturzeitmäßig vor Mitternacht.
00:38:24: Weil jetzt rate mal, warum ich so früh ins Bett gehe.
00:38:26: Das habe ich mal gehört, dass der Schlaf vor Mitternacht so toll sein soll.
00:38:29: Ja, der ist nicht toll, sondern das ist die Zeit, wo du halt in den Tiefschlaf reingehst.
00:38:35: Wie machst du das?
00:38:36: Ich weiß nicht.
00:38:37: Habe ich nicht, dass jede Folge Frage und dann unsere Hörer schon damit langweilen?
00:38:43: Oder habe ich denn die Frage in Privatbestellung?
00:38:44: Keine Ahnung.
00:38:45: Wie machst du das, dass du einschläfst?
00:38:47: Ich krieg das... Ich
00:38:48: krieg das Bett.
00:38:51: So.
00:38:53: Ich hatte auch das Problem, dass ich nicht einschlafen konnte und so weiter.
00:38:57: Aber erst mal, wenn du um vier Uhr aufstehst und dann Gas gibst durch den Tag.
00:39:02: Da bist du auch irgendwann echt mal müde, denn du kannst ja mal nachrechnen, wenn du um vier Uhr aufschläfst.
00:39:07: Habe ich schon draußen den Satz gar nicht zu Ende machen.
00:39:10: Habe auch gar nicht zu Ende zu führen.
00:39:11: Wenn du um vier Uhr aufstehst und um zwanzig Uhr schläfst, dann wäre das bei mir das Poundon, dass ich, wenn ich um sechs Uhr aufstehe, um zwanzig Uhr schlafen könnte.
00:39:22: Ja,
00:39:24: nur hab ich um zwanzig Uhr schon eine Tiefschlafphase hinter mir.
00:39:28: Du sitzt auf dem Sofa, hast eine Tüte Chips im Anschlag und denkst drüber nach, ob du nochmal den Glas Rotwein rein
00:39:38: schiehst.
00:39:38: Weder noch.
00:39:39: Ich habe weder die Chips noch den Rotwein.
00:39:41: Glückwunsch.
00:39:42: Aber
00:39:44: die meisten Menschen machen aber genau das.
00:39:46: Ja, aber jetzt sage ich dir noch mal, jetzt geht es mir gerade nicht um die meisten Menschen, sondern es geht mir darum.
00:39:51: Also wenn ich dann um zwanzig Uhr mich ins Bett lege, dann liege ich dann noch... zwei und auch gerne drei Stunden rum.
00:39:58: Also deswegen gibt es da irgendein Trick, wie du dann einschläfst.
00:40:01: Ich meine, jetzt sag nicht, mein Tag ist anstrengender als deiner, weil dann komme ich dir echt darum.
00:40:06: Was beschäftige ich denn da so, dass du drei Stunden wach
00:40:09: bist?
00:40:09: Ich habe keine Sorgen.
00:40:10: Es gibt bei mir, also das würde ich ja noch verstehen, wenn ich
00:40:14: grüben
00:40:14: würde oder Leute, die nachts wach werden und grüben, habe ich nichts mit zu tun.
00:40:17: Bei mir ist Vanilla Sunshine.
00:40:20: Also okay.
00:40:22: Es gibt natürlich Leute, die haben so einen bestimmten Biorhythmus, das sind so mehr so die die Eulen, Menschen, man sagt ja Eule und Gleiche oder so, das sind Leute, die werden erst nachts wach und andere, die tun das eben nicht.
00:40:33: So, ich war früher genauso, ich wurde erst ab zwanzig Uhr wach, da habe ich angefangen zu arbeiten, so richtig.
00:40:39: Und das, ich weiß jetzt nicht, ob ich das umprogrammiert habe oder ob, ob das sich im Alter geändert hat oder so, keine Ahnung, aber jedenfalls ist es bei mir jetzt so.
00:40:46: Und vielleicht ist es eben so, dass in deinem Biorhythmus dann eben dieses frühe zu Bett gehen und das frühe Aufstehen nicht vorgesehen ist.
00:40:54: Das kann sein.
00:40:55: Dann könntest du, wenn du Lust hast, dich mal mit beschäftigen, wie man das messen kann, wie man das rausfinden kann, welcher Schlaftyp man ist.
00:41:02: Und zwar nicht nach Gefühl, sondern in echt, so mit Schlaflabor und einem Pilfpuff.
00:41:07: Und die Techniken, die ich habe, um dann auch einzuschlafen, wenn ich das überhaupt brauche, ist, also ich guck manchmal die Tage schauen, erlebt das Ende von der Tage schauen nicht.
00:41:15: Weil ich dabei halt einpende.
00:41:17: Und ansonsten mache ich dann halt die Augen zu und wenn ich wirklich nicht einschlafen kann, dann fange ich an irgendwie zu meditieren und mich runterzufahren.
00:41:27: Wenn ich nicht einschlafen kann, bewegt mich ja irgendwas.
00:41:31: Das muss ich aus der Birne rauskriegen und dann habe ich Techniken, damit ich eben ruhiger werde.
00:41:38: Dazu gehört dann auch noch so etwas wie Schlafhygiene.
00:41:40: Da kann man eine komplett eigene Folge machen.
00:41:42: Ja, eine komplette Folge zu machen.
00:41:44: Das ist vielleicht eine Feberatur.
00:41:47: Vielleicht sollte ich das nicht machen.
00:41:48: Ja,
00:41:49: das ist aber nicht dazu geeignet, um dich einschlafen zu lassen.
00:41:52: Es sei denn, dass du ein Mensch bist, der bei so Hörern von solchen Sachen gut wegdüseln kann.
00:41:59: Was auch immer, es gibt da, glaube ich, keine Universalfernbedienung, sondern das muss jeder für sich selber rausfinden.
00:42:05: Das kann man natürlich intuitiv machen, dann dauert es ein bisschen.
00:42:08: Oder man schreibt es einfach mal auf und dann weißt du, was bei dir funktioniert und was nicht.
00:42:12: Ja.
00:42:12: Okay,
00:42:13: wir machen
00:42:14: es, schlafen wir mit
00:42:15: heute.
00:42:16: Gut, aber Phase vier, der Regenerationskiller, der ist eben derjenige, der dafür sorgt, dass du dich nicht gut erholst.
00:42:26: Das war das, womit wir stecken geblieben sind.
00:42:29: Das heißt also, dem Grunde nach, durch den Alkoholverzicht verlierst du gar nichts.
00:42:35: Durch den Alkoholkonsum verlierst du eine ganze Menge.
00:42:39: Und diese Nummer mit, wenn ich kein Alkohol mit trinken kann, das bleibt mir dann im Leben, habe ich oft gehört.
00:42:45: Das ist ein ganz schön trauriger Satz.
00:42:47: Wenn man mal so richtig darüber nachdenkt, ja wenn ich nicht mehr feiern gehen kann, weil ich nicht mehr rauchen und trinken kann, dann kann ich gleich sterben.
00:42:54: Also wenn mein Leben Oder anders, wenn ich mir mein Leben so eingerichtet habe, dass nur Saufen und Rauchen und Party machen, mich irgendwie zusammenhält.
00:43:03: Ich glaube, das meinen die Leute damit.
00:43:05: Und die Leute sind ja hier.
00:43:06: Die Leute sitzen hier gegenüber, die sagen, die das sagen.
00:43:13: Ich glaube, es geht nicht um, ja, es ist traurig.
00:43:15: Also, wenn man wirklich Alkohol braucht und damit man ein gutes Leben hat, das ist natürlich traurig.
00:43:19: Aber ich meine jetzt so dieses andere.
00:43:21: Alkohol ist ja eine Begleiterscheinung in der Regel.
00:43:23: Also für die, die nicht zu Hause auf dem Sofa trinken, ist es ja auch dieses Geselligsein.
00:43:27: Also du bist abends raus.
00:43:29: Ich habe das ja schon mal erzählt, ich komme aus dem Tourismusort.
00:43:32: Bei uns ging man fast abends, weil man immer irgendwo in einem Lokal.
00:43:36: Und das ist ja dann so das Nette.
00:43:37: Und dann nehmen die Dinge ihren Lauf.
00:43:40: Dann isst du Nudeln, dann trinkst du was.
00:43:42: Dann hast du eine tolle Zeit.
00:43:44: Du hast eine schöne Zeit mit deinen Freunden.
00:43:47: Das ist aber eine Frage.
00:43:48: Ja, das ist doch Albern.
00:43:51: Ja, ich kann nicht im Restaurant sitzen und mir Paprikaschnetzel bestellen und einen frittierten Blubkohl.
00:44:01: Wieso?
00:44:02: Was passiert dann, wenn du das... Wenn du das erwirrt bekommst, explodierst du dann.
00:44:08: Also es gibt immer, ich höre ja,
00:44:10: kann ich
00:44:12: nicht für euch ja super, super oft auch in den Beratungen und so weiter.
00:44:15: Es gibt einen riesen Unterschied zwischen kann ich nicht und will ich nicht.
00:44:18: Wenn du es nicht willst, völlig in Ordnung, akzeptiere ich.
00:44:21: Aber dann hör auf zu jaulen.
00:44:23: Dann mach, aber Fresse halten.
00:44:25: Wenn du das anders willst, dann tust.
00:44:30: Wenn du es nicht willst,
00:44:32: Naja, das ist ja nur noch das jetzt umso, beim Italiener halt jetzt dann zu sagen, okay, man bestellt Fisch und Gemüse oder ein Kappaccio oder ein Supert, also wenn man weiß, die machen gute Salate oder so Caesar Salad in anderen, wenn du in so Burgerlärden reingehst, das ist nicht die Bürgerwaffe, aber die meisten Burgerlärden haben Caesar Salad und Caesar Salad ist mega lecker.
00:44:52: Ja, kann man schon machen.
00:44:53: Schön mit abgepackten Dressing, super.
00:44:57: Also erst mal geht man nicht in Burger, Leinrad, damit fängt die Geschichte an.
00:45:00: Weil im Italiener, ich bin wochenlang in Catania gewesen.
00:45:03: Ich habe verdorre Gedeliata gegessen und dazu Octopus Salat oder irgendein Fisch oder so was, da kann man sich super ernähren.
00:45:10: Du kannst aber auch zwei Türen weitergehen und dir eine Wagenradgroße Pizza daraus holen.
00:45:16: Das geht alles.
00:45:17: Das ist eine Frage von Entscheidung.
00:45:19: Was willst du denn?
00:45:20: Ich bin gerade... In Katania, wer das kennt, da geht es am Fischmarkt, ein Lokal, das heißt Chiroco.
00:45:25: Die haben so eine Ladenluke, da schmeißen die halt Octopussalat raus und Karponata und was was hin und alles.
00:45:32: Super tolles Essen, preiswert, Flasche, Wasser dazu.
00:45:34: Ich war der glücklichste, glücklichste Mensch.
00:45:38: Zu dem Zeitpunkt da, weil ich was Leckeres gegessen habe, dass es meinem Körper gut getan hat.
00:45:43: Und nochmal, ich hätte auch den ganzen Tapizze essen können, habe ich aber nicht.
00:45:46: Na ja gut, das stimmt schon.
00:45:47: Ja, das
00:45:48: ist also am Ende der Tage ist eine Frage der Entscheidung und nicht nicht, von kann ich nicht.
00:45:52: Ja, ich wollte nur darauf hinaus, es geht nicht um dieses, es geht nicht nur um dieses, wie traurig das ist, Alkohol trinken zu müssen, sondern es geht darum, dass es meistens damit konnotiert ist, dass man da eine schöne Zeit hat, dass man mit Menschen zusammensetzt, die alle irgendwie so ein Glas davor sie stehen haben und...
00:46:08: Ja, dann kippt doch da Wasser rein.
00:46:11: Das ist genauso schön.
00:46:12: Worum geht es denn eigentlich?
00:46:13: Willst du mit den Menschen zusammen sein?
00:46:15: Weil das schön ist, mit diesen Menschen zusammen zu sein, weil ihr ein gemeinsames Erlebnis habt.
00:46:20: Oder wird es nur dadurch schön, dass ihr euch anreinzwirbelt?
00:46:22: Ich weiß, keine lustigen
00:46:24: Geschichten.
00:46:25: Ich spreche jetzt mal gerade einen Hörer an, der sich das ja gefragt hat.
00:46:29: Er hat gewünscht, dass wir über Alkohol sprechen.
00:46:30: Und da gibt es dieses Ritual in Italien, in Pinos Bar.
00:46:34: Ähm, in Grado, dass, ähm, man abends so um achtzehn oder dreißig zusammenkommt und dann trinkt man ein oder zwei Gläserweine.
00:46:41: Und das haben die Italiener echt raus, die trinken keine fünf, die trinken ein, zwei Gläser und um acht sind die zu Haus.
00:46:47: Und man sitzt da an einem großen Tisch zusammen, es ist einfach total schön, man lässt den Tagrivel passieren.
00:46:52: Ja, und das ist jetzt genau die Challenge dann zu sagen, man macht dieses Ritual weiter mit, man geht wieder jeden Abend um halb sieben zu Pino und dann trinkt man halt keinen Wein, sondern...
00:47:03: Genau.
00:47:03: Und nochmal, ich weiß, ich kenne die Sprüche, keine lustige Geschichte fängt an mit, ich bestellte mir eine Flasche Selta.
00:47:12: Klar, aber worum geht es jetzt eigentlich?
00:47:14: Geht es ums Zusammensein, ums Geselligsein oder geht es ums Saufen?
00:47:17: Das ist doch die Frage.
00:47:18: Wenn das eine nur mit dem anderen geht, dann stimmt die Verdrahtung in deiner Birne nicht.
00:47:25: Ganz einfach.
00:47:25: Es ist lustig, wer mich von früher kennt, wird sich jetzt gerade sehr, sehr wundern.
00:47:31: Ich bin der Typ, der gesagt hat, trau niemanden, da kein Alkohol trinkt.
00:47:34: Aber es ist ja nicht verboten, dazu zu lernen.
00:47:38: Und es ist ja nicht verboten, seine eigenen Sprüche mal auf den Prüfstand zu stellen.
00:47:43: Und es ist vor allen Dingen nicht verboten, dann, wenn man eine bessere Erkenntnis hat, ihr auch umzusetzen.
00:47:47: Und das ist genau das, was ich tue.
00:47:50: Ich habe bessere Erkenntnisse.
00:47:51: Ich wollte, ich hätte sie schon ein bisschen früher gehabt, hatte ich aber nicht.
00:47:55: Also bei mir war es auch nochmal echt das Buch von Bas Kast, was letztes Jahr früh im Frühjahr rausgekommen ist.
00:48:01: Ich habe es im Frühjahr gelesen oder Anfang des Jahres.
00:48:04: Der hat sich ja mit dem Thema Alkohol beschäftigt.
00:48:06: Und da geht es auch nochmal echt so um die Auswirkungen jetzt auf den weiblichen Körper.
00:48:11: Du hast ja vorhin schon Cortisol angesprochen.
00:48:14: Aber es gibt eben auch nochmal echten nachweislich erhöhtes Brustkrebsresiko, wenn du Alkohol trinkst.
00:48:21: Und es gibt einfach Ja, das ist schon was, wenn du dir überlegst, dass jeder von uns die Krebszeilen im Körper hat und du dich nur fragen musst wann gehen, die wann explodiert das.
00:48:32: Also zwar gerade nochmal auch ein Podcast bei Hotel Matze.
00:48:36: Das ist eigentlich jeder von uns.
00:48:37: Es geht nicht mehr um die Frage ob, sondern um die Frage wann.
00:48:40: Und das finde ich schon, also mir macht das halt sehr viel Angst, hat aber auch familiäre Hintergründe.
00:48:46: Also das war für mich echt auch nochmal so ein Punkt zu sagen, da will ich ran gehen.
00:48:49: Und dann ist es ja auch so zum Beispiel, also es ist Alkohol ist halt den östrogenen Wert ansteigen.
00:48:54: Das heißt, du hast zum Beispiel dann auch wieder viel mehr Wassereinlagerungen.
00:48:59: Du bist gereizt da.
00:49:00: Das ist, glaube ich, auch so ein Thema.
00:49:02: Was
00:49:02: bei Frauen ja doppelt schlimm ist, weil die ja per se eigentlich immer gereizt sind.
00:49:06: So, weißt du?
00:49:06: Und da habe ich auch gedacht, genau, ne?
00:49:08: Zwei Mark.
00:49:09: Zwei Mark in die Show wie Kasse.
00:49:10: Nee, aber das ist doch so.
00:49:11: Du musst dich doch... Ich meine, da tun mir die Männer... Ich bin da ehrlich.
00:49:14: Da tun mir die Männer wirklich also mit Frauen ab.
00:49:17: fünfunddreißig haben.
00:49:18: Männer ist nicht einfach.
00:49:19: Das ist schon alles klar.
00:49:21: Und du musst dich nur vielleicht mal fragen, wenn du so von der Seite angeransst wirst du aus dem Nichts?
00:49:27: Für meine ist das doch egal, ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab...
00:49:32: ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab... ab.
00:49:50: Ich sollte ein Schnäpfchen trinken, wenn ich hier fachsemple.
00:49:53: Oestrogen geht hoch und Progesterone geht runter.
00:49:56: Und das ist halt eine Folge von Alkohol.
00:49:58: Und dazu, das ist halt diese innere Ruhe, das ist die Reizbarkeit.
00:50:02: Und vielleicht können die Männer sich dann ja auch mal entspannen, dass sie sich sagen, wenn die angeranzt werden, das liegt nicht an mir.
00:50:10: Die Alter hat nur wieder gesoffen.
00:50:13: Also, so als Mann kann ich hier sagen, mir ist das ehrlich gesagt scheißegal, warum mich irgendjemand angeranzt.
00:50:17: Ich will das einfach nicht.
00:50:19: Fertig.
00:50:23: Naja, aber das ist jetzt auch mal losgelöst davon.
00:50:26: Das ist halt für Frauen auch nicht schön.
00:50:27: Also wenn du die so innere Unruhe hast, wenn du dann schlechter schläfst, wenn Alkohol dann was mit dir macht.
00:50:32: Und das wird auch, das ist im Alter natürlich auch noch mal was anderes.
00:50:34: Ja, mit achtzehn verträgt man das einfach besser.
00:50:37: Aber also das gelesen Haarband hat dann bei mir auch nochmal dazu geführt, dass ich gesagt habe, komm, dann lass es doch echt sein.
00:50:46: Weil willst du das?
00:50:47: Nein, will ich nicht.
00:50:49: Ich will keinen Brustkrebs, ich will keine innere Unruhe, ich will keine Wassereinlagerungen.
00:50:53: Ich möchte nicht so eine Scheißhaut kriegen.
00:50:57: Du hast aber eben gerade gesagt, dass ich in dem Buch gestanden hätte, dass es nicht die Frage ob ist, sondern nur die Frage waren.
00:51:04: Das
00:51:05: weiß ich mir fast
00:51:09: krass.
00:51:10: Wenn man sowas führte, könnte man ja auch sagen, wenn ich es eh kriege, dann kann ich auch weiter saufen.
00:51:16: Pommes essen oder sonst irgendwas.
00:51:17: Aber die Frage ist ja nicht, wie verhindere ich das?
00:51:21: Sondern die Frage ist, welche Qualität hat mein Leben bis dahin?
00:51:24: Genau, genau.
00:51:25: Und die Frage ist, wann kriegst du es und, und, und, ne?
00:51:28: Ja.
00:51:29: Gut, das weiß ich nicht.
00:51:30: Und das will ich auch gar nicht wissen.
00:51:32: Ja, natürlich haben wir alle und ich finde es bedrückend zu wissen, dass da im Körper was ist, was jederzeit mutieren kann.
00:51:41: Und dass du weißt, Auch das ist alles, da gibt es Tausende von Forschungen drüber.
00:51:45: Man weiß, dass eben Ernährung, Rieseneinfluss, unsere Lebensgewohnheiten Rieseneinflussaufkrebs haben.
00:51:52: Und wenn du weißt, diese Zellen sind angelegt und es geht jetzt darum, dass du die in Schach halten kannst.
00:51:57: Ich guck grad hier auf meinen Bauch.
00:51:58: Ja, Darmkrebs etc.
00:52:00: Dass man, da spielt Vorsorge eine Rolle, aber letzten Endes mit der Vorsorge, das ist das eine.
00:52:06: Was kann ich denn machen, damit diese Zellen nicht aggressiv werden?
00:52:10: Also
00:52:11: Ernährung kann viele Krankheiten verursachen und genauso viele Krankheiten verhindern.
00:52:17: Und das ist deine eigene Entscheidung, ist ja dein Leben.
00:52:20: Wie möchtest du das Leben?
00:52:21: Klar, irgendwann sind wir alle dran, aber bis dahin würde ich jedenfalls es lieber haben, dass ich einigermaßen fit bin.
00:52:29: Ich auch.
00:52:30: Okay, dann musst du was dafür tun.
00:52:33: Dann muss ich was dafür tun, aber das machen wir nicht diese Woche.
00:52:37: Diese Woche?
00:52:37: Nein, diese Woche nicht.
00:52:39: nicht.
00:52:39: Oder jetzt, also ich hab gerade gedacht, nicht, dass wir jetzt hier in diese Folge rein gehen und die Hörer dann heiligabend davor der Gan sitzen oder vom Karpfen oder vom Würsten und Kartoffelsalat oder was auch immer das Ritual ist und sich überlegen, so, das ist jetzt ja jede Gänsebrust und jeder Kloß.
00:52:57: Entartete Palizellen, genießt die Woche, lasst euch da mal richtig gut gehen.
00:53:03: und jetzt kommen wir mal zu zwei schöneren Rubriken.
00:53:05: oder Olaf, möchtest du noch etwas zum Thema Alkohol sagen?
00:53:09: Ich trink jetzt erst mal ein.
00:53:12: Angeber, das machst du nicht.
00:53:13: Da wünsche ich jetzt drauf, wenn du heute nichts mehr trinkst.
00:53:17: Garantierend nicht.
00:53:22: Hast du einen Song für's Laufband mitgebracht?
00:53:24: Ja, selbstverständlich habe ich das.
00:53:26: Das ist auch so ein schöner Song, der so ein bisschen nach vorne geht.
00:53:29: Das ist von der Gruppe Fischer Set Crank.
00:53:35: Was für Eingewalte, für New Wave, Enthusiasten.
00:53:39: New
00:53:39: Wave?
00:53:40: Ist das aus Fischer Set?
00:53:41: Ich habe es, glaube ich, schon mal irgendwann gehört, den Namen.
00:53:43: Aber reden wir hier über die Achtziger?
00:53:46: Ende Siebziger, Anfang Achtziger, ja.
00:53:51: Also Fischer Set gibt es tatsächlich heute noch.
00:53:53: Wir haben auch in den Vierzehnzig, glaube ich, noch mal ein neues Album ausgebracht.
00:53:58: Ich bin aber tatsächlich musikalisch irgendwie in den Ende Siebziger und dann in den Achtziger mit der Achtziger hängen geblieben.
00:54:05: Der Song, den finde ich gut auf dem Laufband, der treibt auch so ein bisschen nach vorne, dass es so die Phase, wo es dann so langsam auf den Höhepunkt zugeht, wo man dann mal so richtig eskalieren kann.
00:54:16: Und der Crank ist so ein bisschen die Einleitung dazu.
00:54:20: Jo, wie ist dein Song fürs Laufband?
00:54:22: Mein
00:54:23: Song
00:54:24: ist auch... Irgendwas besinnliches, oder?
00:54:26: Was?
00:54:27: So für drei drei.
00:54:28: Ich habe noch... Ach, das machen wir gleich noch.
00:54:30: Wir machen... Heute gibt es ein Bonus Track.
00:54:31: Heute verraten wir unser Lieblingsweihnachtslied.
00:54:34: Will?
00:54:37: Hast du gerade bitte gesagt?
00:54:42: Ich habe auch was aus den Achtziger dabei.
00:54:45: Und ich habe was für deine Fans mitgebracht.
00:54:49: Ich habe wirklich ein paar Nachrichten bekommen.
00:54:51: So nach dem Motto hat der eine tolle Stimme.
00:54:53: Was hat der für eine tolle Stimme, die tolle Stimme?
00:54:56: Also es ging immer irgendwie um deine Stimme.
00:54:59: Das ist
00:55:00: ja auch Schade für dich.
00:55:01: Aber
00:55:01: du hast auch eine ganz tolle Stimme.
00:55:03: Du bist ein Schade für mich.
00:55:05: Aber ich habe gedacht, Den Mädels, den zeige ich jetzt mal.
00:55:08: Das ist nämlich hier alles nur Vorstufe der Podcast.
00:55:11: Auf der Playlist kommt jetzt Pino Danjo mit Qualidea.
00:55:14: Und dann reden wir noch mal darüber, was eine geile Stimme ist.
00:55:17: Okay.
00:55:18: Sales me nothing, um es mal so zu sagen.
00:55:23: Du hast, glaube ich, in den Achtzigern deine Zeit nicht in italienischen Diskotheken verbracht.
00:55:26: Kann das sein?
00:55:27: Das
00:55:27: ist sehr richtig.
00:55:30: Das
00:55:31: unterscheidet uns.
00:55:33: Okay, verstehe.
00:55:34: Nein, das habe ich nicht, sondern da bin ich in Kiel rumgelaufen.
00:55:39: Dann haben wir noch so italienische Orte, die uns gut gefallen und damit gehen wir dann aus der Folge raus.
00:55:44: Nee, wir sollten dann nur unser Lieblingsweihnachtslied sagen.
00:55:47: Aber das Lieblingsweihnachtslied?
00:55:48: Stimmt, das finde ich auch schön.
00:55:49: Sagen wir, dass wir auf die Playlist machen.
00:55:52: So für die Leute, die am ersten und zweit Tag keinen Sport machen, sondern einfach nur auf dem Sofa chillen, Schokolade essen, Bücher lesen.
00:56:03: Also, was kommt da drauf?
00:56:04: Also, sagen wir mal so, ich habe ein komplettes Album, das ich anbieten könnte.
00:56:07: Ich weiß nur, ich hoffe, dass es bei Spotify gibt.
00:56:11: Soll ich das sagen?
00:56:12: Ja.
00:56:13: Das ist das The Christmas Album.
00:56:15: Wie soll das auch sonst heißen?
00:56:16: Von der Combo The Jobs.
00:56:20: Jobs mit Y vorne geschrieben.
00:56:22: Ach, das ist ziemlich gut.
00:56:23: Und damit grüße ich mein Christian.
00:56:25: Christian, unser Album.
00:56:30: Ja krass, war was anderes.
00:56:32: Das war was anderes.
00:56:34: Sehr cool.
00:56:34: Ich bin gespannt, wie du es findest.
00:56:37: Okay.
00:56:38: Und ob ich es finde.
00:56:39: Also, soll ich dann die ganze... Gut, dann gucken wir mal.
00:56:43: Sonst such dir das schön.
00:56:45: Rubba Dumb Dumb zum Beispiel.
00:56:49: Das ist doch schon mal nett.
00:56:50: Von den Jobs auf dem Christmas Album.
00:56:53: Okay, dann kommt das auf die Playlist und ich steuere bei Paris Como und Christmas Dream.
00:57:00: Na bitte.
00:57:01: Na bitte.
00:57:03: So, und wo geht die Reise, die italienische Reise hin?
00:57:07: In die Toscana, aber ein bisschen, ein bisschen, mal kurz, Himmelsrichtung westlich und zwar nach Luca.
00:57:17: Luca ist eine ziemlich alte, relativ kleine Stadt, zumindest der im Stadtbereich ist relativ klein.
00:57:24: und das Tolle an Luca ist, dass die alte Stadtmauer quasi noch da ist auf der man Lust übernühen kann.
00:57:32: Und das ist sehr schön, auf dieser Stadtmauer herumzugehen.
00:57:35: Und dann links ist so der modernere Bereich, rechts ist der Altstadtbereich.
00:57:40: Und wenn du keine Lust mehr hast, gehst du in eine Treppe runter, fällt es an irgendeine Bar, trinkst einen Doppio und lass es dir gut gehen.
00:57:46: Luca, Stadtmauer spazieren kann.
00:57:49: Der Doppio,
00:57:49: der Doppio ist bei dir jetzt auch schon so ein Ritual.
00:57:52: Der kommt auch häufig vor, das ist sehr nett.
00:57:54: Ja, Doppio ist für mich, spielt eine große Rolle in meinem Leben.
00:58:01: Was ist dein Sehnsuchtsort?
00:58:03: Das ist eine Terrasse.
00:58:05: Und zwar die Terrasse vom Hotel Maria, Restaurant Hotel Maria in Grado.
00:58:09: Grado ist an der Oberteildienstchen Adria, da wo auch Pino ist, in Utica Pino, von der ich gerade gesprochen habe.
00:58:15: Und die ist direkt am Meer.
00:58:17: Also du sitzt auf einer Terrasse und hast nur das Meer vor dir.
00:58:22: Die stört nichts mehr.
00:58:23: Keine Palme, kein Strand, kein gar nichts.
00:58:26: Und das ist einfach ein Traum, ein absoluter Traum.
00:58:29: Und sehr empfehlen kann ich das im Frühjahr, bevor die Saison losgeht.
00:58:33: Also gerade ist es zwischen Venedig und Trieste und lebt natürlich auch viel von den Österreichern, die dort Urlaub machen.
00:58:39: Aber so zum Saisonbeginn, wenn es noch ruhig ist und die Terrassenmübbel aber schon draußen sind, da zum Beispiel morgens Frühstücken ist auch echt ein süßes Hotel.
00:58:48: Frühstücken abends auf der Terrasse den Sundowner setzen.
00:58:51: Also echt ein absoluter Traum.
00:58:54: Ich habe letztes Jahr ... Ich hab letztes Jahr bei mir auf Instagram Bilder von gepostet.
00:58:58: Das mache ich, stell ich heute noch mal rein.
00:59:00: Da haben mich wirklich viele drauf angesprochen und gesagt, Birgit, bitte, wo ist das?
00:59:03: Da will ich jetzt sofort hin.
00:59:05: Ja.
00:59:05: Okay.
00:59:06: Klingt gut.
00:59:07: Mhm.
00:59:08: Sehr schön.
00:59:09: Gut.
00:59:10: Dann
00:59:10: wünsche wir einander schöne Weihnachten.
00:59:12: Das machen wir.
00:59:13: Ich wünsche dir eine Woche mit vielen kulinarischen Highlights.
00:59:17: Ich werde mir auch einen ganzen Tag gönnen.
00:59:20: Nämlich heilig Abend.
00:59:22: Und dann sehen wir uns quasi nächste Woche wieder und euch da draußen auch schöne Weihnachtszeit.
00:59:26: genießt die Tage, streitet euch nicht.
00:59:28: Auch wichtig.
00:59:28: Und
00:59:29: viele Geschenke.
00:59:30: Ja.
00:59:31: Und macht
00:59:31: euch keinen Kopf, wenn nächste Woche, und wir machen uns auch keinen Kopf, falls nächste Woche ein Plus auf der Waage ist.
00:59:36: Doch, doch.
00:59:37: Du schon, ne?
00:59:40: Na gut.
00:59:41: Also, bis bald.
00:59:43: Bis
00:59:43: dahin.
00:59:43: Tschüss.
00:59:44: Tschüss.
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