#5 Gewichtsverlust: 57,1 von 100 Kilo - Kann man Weihnachten auch 100 Kilo zunehmen?
Shownotes
Wir hatten einen Plan. Und dann hatten wir Weihnachten.
In dieser Folge erzählen wir, wie wir die Feiertage überlebt haben – inklusive Familienfeiern, Alkohol, Soßen und der ernüchternden Erkenntnis: Der Körper feiert nicht mit.
Wir reden darüber,
- warum wir zugenommen haben, obwohl wir „eigentlich alles wussten“
- wie Alkohol, Kekse und gute Vorsätze sich gegenseitig aushebeln
- warum Gewicht an Weihnachten eine beleidigende Metrik ist
- weshalb Wassereinlagerungen ehrlicher sind als Selbstkritik und wieso man nicht scheitert, nur weil der Dezember gewinnt.
Olaf bleibt strukturiert, nüchtern und leicht genervt. Birgit eskaliert emotional, kulinarisch und gesellschaftlich. Beide lernen: Weihnachten ist kein Cheat Day – es ist ein Ausnahmezustand.
Fazit: Wir sind nicht gescheitert. Wir waren nur kurz Weihnachten „Disziplin trifft Donut“ – jeden Montag um 17 Uhr neu.
Birgit im Netz: Podcast "Venedig hören und lieben: https://venedig.podigee.io/ Instagram: https://www.instagram.com/birgit_eschbach/?hl=de linkedin: https://www.linkedin.com/in/studiovenezia/ Facebook: https://www.facebook.com/birgit.eschbach
Olaf im Netz: Podcast: " Work hard but smart" https://work-hard-but-smart.podigee.io/Zum Schluss geben beide ihre Wochen-Challenges ab: Instagram: https://www.instagram.com/orosenbaum/?hl=de Linkedin: https://www.linkedin.com/in/olafrosenbaum/ Facebook: https://www.facebook.com/olaf.rosenbaum
Transkript anzeigen
00:00:00: So, Billi, du hast also gedacht, du kannst mit so einem ollen siebziger Jahre trägt die Pfundepurzel lassen, ne?
00:00:05: Ja.
00:00:06: Und was hattest du denn so ganz genau vor?
00:00:09: Sag doch mal.
00:00:10: Ja, ich habe gedacht, ich mache mal dieses französische Frühstück.
00:00:14: Also genauer gesagt, das französische Existenzialistenfrühstück, Kaffee kippen.
00:00:24: Das ist so, das das bringt so den ganzen Kreislauf in Schwung und ich habe immer das Gefühl, dass man damit schon mal das erste Kilo am Tag abgenommen hat.
00:00:34: Ja, das haben die in den siebziger Jahren versucht und man weiß ja, das hat super geklappt.
00:00:38: Also siebziger.
00:00:39: Ich hoffe, du hast dann auch wenigstens eine schöne dicke Goloise im Gesicht.
00:00:43: Ich glaube, das ist mein Fehler.
00:00:45: Ich glaube, das ist mein Fehler.
00:00:46: Es hat nämlich leider nicht geklappt.
00:00:49: Das daran auch.
00:00:51: Du hast keine Goloise geraucht.
00:00:52: Ich habe
00:00:52: keine Goloise, keine Gitanne.
00:00:54: Ich rauch hier Lucky Strike
00:00:55: Blue.
00:00:55: Mit Lucky Strike
00:00:56: Blue geht das nicht.
00:00:56: Damit geht das nicht.
00:00:57: Das
00:00:57: ist mir vollkommen klar.
00:00:58: Aber
00:01:01: weißt du was?
00:01:01: Ich habe auch ChatGPT gefragt, dabei es klappt wirklich nicht.
00:01:04: Und dann habe ich ChatGPT gefragt und das hat mich echt umgehauen.
00:01:08: Ich habe wirklich gedacht, Rauchen bringt den Kreislauf so in Schwung, man ist dann weniger.
00:01:12: Die meisten Raucher sind ja auch so dünn.
00:01:15: Und dann hat ChatGPT gesagt.
00:01:18: Die meisten Raucher sind...
00:01:20: Dann hat G.B.T.
00:01:21: aber gesagt, nee, Rauchen hämt die Fat-Verbrennung anstatt sie zu befeuern.
00:01:25: Was sagst du jetzt?
00:01:26: Also dafür hast du G.B.T.
00:01:28: gefragt.
00:01:29: Ich hab so ein Deja-Vue.
00:01:30: Ich glaub, du kennst einen, der das schon mal erzählt hat.
00:01:32: Aber ich sag mal so, vielleicht solltest du den Podcast mit G.B.T.
00:01:36: machen und nicht mit mir beinahe
00:01:39: machen.
00:01:39: Ja, ich denke darüber nach, weil, nur damit du schon mal weißt, wo die Reise hingeht, G.B.T.
00:01:46: lobt einen zu Beginn eines jeden Gespräches immerhin.
00:01:49: Oh, okay.
00:01:52: Da hab ich einen, sagt man, einen blinden Fleck.
00:01:55: Aber das krieg ich auch noch hin.
00:01:58: Das kriegst du auch noch hin.
00:02:05: Willkommen bei Disziplin trifft Dona, dem einzigen Podcast, bei dem zwei Menschen versuchen, miteinander, füreinander, einhundert Kilo gemeinsam abzunehmen.
00:02:15: Und ihr erfahrt in diesem Podcast wie gut uns das gelegen.
00:02:19: Insbesondere zur Weihnachtszeit.
00:02:21: Wie geht wie?
00:02:22: Du hast was wahrscheinlich super diszipliniert.
00:02:26: Ich habe mich noch nie über eine Zunahme so gefreut wie diese Woche.
00:02:31: Du siehst mich wirklich blendend gelaunt.
00:02:34: Ja,
00:02:35: weil du zugenommen hast.
00:02:37: Ja, aber ich sage es dir, ich habe nur dreihundert Gramm zugenommen und das ist... Also ich verstehe es nicht.
00:02:43: Ich verstehe es echt nicht.
00:02:44: Bist du
00:02:44: nicht diejenige, die beim letzten Mal gesagt hat, ach jetzt ziehen wir auch schon Nachkommersstellen?
00:02:47: Also, drehundert Gramm ist ja abgerundet gar nix.
00:02:50: Also dein Gesicht, Gewicht ist ja quasi gleich geblieben.
00:02:54: So könnte man es sagen, ne?
00:02:55: Also ich bin, ich habe, ich habe immer noch nicht diese düsselige Neun gerissen.
00:03:00: Aber und ich wollte ja eigentlich aus diesem Jahr mit Minus zwölf.
00:03:06: Gut, es sind noch zwei Tage.
00:03:08: Ja, das geht.
00:03:09: Das kann man hinbekommen.
00:03:15: Wenn du jetzt losgehst und dich ab jetzt bis ersten Januar, acht Uhr morgens in die Sauna setzt, dann hast du es in den Gericht.
00:03:25: Das habe ich nicht vor.
00:03:27: Okay, verstehe.
00:03:29: Wie ist es dir denn ergangen?
00:03:30: Also du hast jetzt quasi, also wollen wir mal sagen, nur dreihundert Gramm, war das die ganze Zeit so?
00:03:35: Das
00:03:38: mache ich auch nie mehr.
00:03:39: Ich habe mich wieder zwischendurch gewogen.
00:03:41: Ich muss da wieder dahin zurück, wie ich das früher gemacht habe, nur einmal die Woche wegen ist für mich besser, dieser Montagmorgen.
00:03:47: Ich habe mich zwischendurch gewogen und war wirklich depri hoch zehn, weil ich zwei Kilo plus hatte.
00:03:51: Ich muss dazu sagen, es war natürlich eine mega geile Woche.
00:03:55: Es war wirklich lecker.
00:03:57: Ich habe mich um nichts gescheiert.
00:04:00: Ich habe einen Tag gehabt, wo ich den Alkohol nicht vertragen habe.
00:04:02: Da kann ich gleich auch noch mal erzählen.
00:04:04: Den Alkohol, den du zu dir genommen hast, oder die Menge des Alkohols, die du zu dir genommen
00:04:08: hast?
00:04:08: Die Menge, das ganze Kreuzung quer und also alles verkehrt gemacht, was man nur verkehrt machen kann.
00:04:14: Und ich traue das nicht.
00:04:15: Es wäre auch genauso schön gewesen ohne Alkohol.
00:04:18: Und es wäre besser gewesen ohne Alkohol.
00:04:21: Ja.
00:04:23: Aber ich muss... Ich erzähl mir, soll ich mal die Woche erzählen, was es alles gab?
00:04:27: Ja,
00:04:28: sag mal, ich werde dich auch
00:04:29: loben dafür.
00:04:30: In los mit McDrive.
00:04:31: Nein, das tut's nicht.
00:04:35: Alter, echt nicht.
00:04:36: Du bist nicht McDrive.
00:04:37: Natürlich,
00:04:37: meine Freundin Jule, meine Freundin Jule.
00:04:39: Deine Freundin Jule, die kann man gleich hier antanzen.
00:04:41: Wenn Jule damit zu tun, ich kenn sie nicht.
00:04:43: Aber Jule, pass
00:04:45: auf.
00:04:45: Die hat eingeladen zu ihrem Geburtstag in ihrer Stammkneipe.
00:04:49: Okay.
00:04:50: In ihrer Stammkneipe und es gibt ein Passnex.
00:04:52: Ja.
00:04:53: Olaf, jetzt mal ganz ehrlich, wenn du von aus Friesland nach Wiesbaden fährst und weißt abends gibt's ein paar Snacks.
00:04:59: Tue ich nicht.
00:05:00: Da ist man vorher ein gepflegtes schicken McNuggets-Menü, damit man schon mal eine Grundlage hat.
00:05:06: Dann komme ich da an und dann war das also von wegen dem Stammkneipe.
00:05:09: Ich würde mal sagen, das war das coolste Casual Fine Dining Bar Konzept, was ich ever gesehen habe.
00:05:15: Es gab einen Flying Zehngang-Menü und ich hatte einen persönlichen Kellner.
00:05:20: Der hat wirklich, egal wo ich war, der hat immer darauf geachtet, dass ich bloß keinen Gang verpasse.
00:05:26: Und ich habe bis auf das vegane Vitello Tonato, was ich eine Frechheit finde, habe ich wirklich jeden Gang mitgemacht.
00:05:32: Das war so Schweinelecker.
00:05:34: Also es war wirklich großartig.
00:05:36: Okay.
00:05:37: Nächster Tag, also ich hätte McDonalds nicht gebraucht oder McTwife, aber das ist auch mal, machen wir bitte mal eine Folge zu, meine Autobahnfahrten und diese gelben McTwife-Schilder, was das, das ist bei mir.
00:05:49: Okay, ich verstehe das Problem.
00:05:52: Also Autobahn ist nun auch echt speziell in Deutschland, das muss man mal sagen, aber ja.
00:05:58: Und McDonalds einfach echt gut.
00:05:59: Ich finde, die machen wirklich so vieles richtig.
00:06:01: Also die haben mich seit tausend Jahren als Kunden.
00:06:03: McDonalds macht vieles, ja.
00:06:06: Genau.
00:06:07: Die
00:06:07: machen tolles Marketing.
00:06:09: Die machen tolles Marketing und tolle, also die machen alles richtig.
00:06:13: Dann haut ihr doch vor, fahrt beginne Flaschen Wodka rein.
00:06:15: Also Wodka.
00:06:15: Gawadschauff hat auch ne tolles Marketing.
00:06:21: Du sagst, erschützbar nicht.
00:06:23: Tut mir leid, ich habe echt ein super Marketing.
00:06:24: Ich würde nur
00:06:25: mal ein gutes Marketing
00:06:26: machen.
00:06:27: Ja, also nicht wegen saufendes, nur wegen, ich find's toll.
00:06:31: Ja, genau.
00:06:32: Gute Idee.
00:06:33: Nächster Tag, Tradition, Tonia und ich im Kamea, Rhein-Alm, Urbaz, Tabrizel, Kessspätzle.
00:06:41: Habe ich mich aber schon gewundert, dass ich nach der Hälfte von den Kessspätzle satt war.
00:06:44: Das war schon echt...
00:06:46: Nachdem du am... Neuen Gangmenü gegessen hast.
00:06:50: Ja, neun
00:06:51: Gangmenü.
00:06:51: Und dann habe ich am nächsten Tag FTH gemacht, die Hälfte der Casper Slee wieder zurückgehen lassen.
00:06:57: Ja, gut.
00:06:57: Und dann kam halt die Weihnachtstage und dann habe ich wirklich den ersten Weihnachtstag echt nicht vertragen.
00:07:01: Also da ging es mir richtig schlecht von dem Tag vorab.
00:07:05: Das war wirklich nicht gut.
00:07:07: Und dann Freitag noch mal, da war ich bei den Eltern von Leonie, von diesem tollen Mädel mit dieser tollen Patisserie eingeladen, eigentlich nur ... Eigentlich nur Waffelessen nachmittags, ein bisschen Weihnachtslieder singen.
00:07:19: Um neun Uhr habe ich mich das erste Mal verabschiedet und habe gesagt, so ich gehe jetzt.
00:07:23: Du hattest schon auch fünfzehnmal das letzte Getränk, ne?
00:07:27: Um ein Uhr, um ein Uhr meinte der Leonies Papa zu mir und sagt, du bist echt wie so ein Kerl.
00:07:32: Du bist so primitiv zu beeinflussen.
00:07:34: Ihr muss man immer nur abwechselnd Erdnuss flippen und Tare pro Colorado vor die Nase stellen und du bleibst.
00:07:43: Ich weiß zwar
00:07:43: nicht, ob das mit den Kerln funktioniert.
00:07:45: würde die ich so gerne hätte, aber da brauchst du halt anderes, was du den von die Nase stellst.
00:07:50: Ja, das erste Getränk beim Waffelessen.
00:07:54: Also wenn man zum Weihnachtlichen Waffelessen.
00:07:56: Eierlikör.
00:07:57: Nee, ich hab direkt einen Pilz getrunken.
00:08:00: Das ist auch das, was man klassischerweise zu Waffeln konsumiert.
00:08:04: Und dann musste man sich natürlich samstags nicht wundern, wenn man die zwei Kilomerart drauf hat.
00:08:08: Wie war deine Woche?
00:08:11: Ja.
00:08:12: Also, nicht ganz so, es gab keine Waffeln.
00:08:16: Ich hab gut gegessen, wir haben gekocht.
00:08:20: In der Familie haben wir dann wild gegessen, gemeinsam.
00:08:23: Das war sehr, sehr schön.
00:08:24: Zwischen den Tagen bin ich da noch mal schön essen gewesen.
00:08:27: Das war auch sehr gut.
00:08:28: Und das Schöne an der ganzen Geschichte war, dass eben das Essen, was ich zu mir genommen hab, ernährungstechnisch hervorragend war.
00:08:37: Ja, also kein... kein...
00:08:39: Willen.
00:08:39: Ein McDonald's.
00:08:41: Ne.
00:08:42: Tatsächlich kein Müll.
00:08:43: Nein, auch kein McDonalds, auch wenn ihnen natürlich ein tolles Marketing haben.
00:08:48: Nein, das gab es nicht.
00:08:49: Das Problem war nur, dass ich quasi bei jedem zweiten Schritt irgendwo in so eine Lebkuchenfalle getappt bin.
00:08:59: Die standen da halt immer so rum.
00:09:01: Und ich, ja, na gut.
00:09:02: Und dann, was soll's denn machen?
00:09:04: Und hier bei uns im Büro, da gibt es einen so ein Tisch, wo das gesammelt wird, was so von jemandem vorbeigebracht wird.
00:09:11: Und dieser Tisch, der steht aber genau da, wo ich... permanent längst muss.
00:09:15: Mir wurde schon unterstellt, dass ich meine Wege immer genau in diese Richtung lenke.
00:09:19: Da habt ihr
00:09:20: so einen süßen Newsletter geschrieben, sagt die Motto, wie gut die Geschenke, die Süßigkeiten, die eure Mandanten euch schicken, weil euch aufgehoben werden und dass ihr mit denen genauso ruht, zum Umgehen.
00:09:32: Gewissenhaft, genau.
00:09:35: Ohne lange Liegezeiten wird sofort bearbeitet.
00:09:37: Der
00:09:37: war so, so lieb.
00:09:39: Das war echt ein toller Newsletter.
00:09:40: Also echt kompliment.
00:09:41: Vielen Dank.
00:09:42: Ja.
00:09:42: Danke schön.
00:09:43: Da habe ich mal meine liebe Ader rausgepackt.
00:09:48: Also insofern war so rein Ernährungstechnisch, war es okay.
00:09:54: Nicht sensationell gut, aber okay.
00:09:56: Alles, was so drum rum war, die Zeit zwischen den Mahlzeiten war so semi und insbesondere lebkommende Schokolade und so weiter und so weiter.
00:10:05: Aber hast du es auch so, dass du denkst, also ich hatte dann auch so einen Weihnachtsteller, der ist komplett weg, der ist weg.
00:10:12: Also ich kann da nicht, da können ja anderen ganzen Januar von essen.
00:10:15: Ich habe dann immer das Gefühl, was weg ist, ist weg und dann kann es wieder normal in den Alltag übergehen.
00:10:20: Also ich hatte diese Alltagssehensucht und die heißt bei mir, es darf keine Schokolade und kein Lebkuchen und kein Spekulatius und kein Dominostein und alles da sein.
00:10:29: Wie ist das bei dir?
00:10:30: Hast du das jetzt noch alles da rumliegen oder?
00:10:34: Das war... Nein, das... Nein, also zum Glück bin ich hier nicht der Einzige, der das hier vordert, sondern ich habe ja fleißige Helfer, beziehungsweise tatsächlich ist es so, dass ich eher der Helfer bin.
00:10:47: Also die Jungs und Mädels hier im Büro, die können wirklich...
00:10:51: Du hast das nicht zu Hause, du hast das nur im Büro, du hast nicht zu Hause.
00:10:55: Zu
00:10:55: Hause ist keine Schokolade und keine Schnicks.
00:10:58: Cool.
00:11:00: Ja, das ist, das ist von Vorteil.
00:11:03: Aber nicht das... Was hast du jetzt,
00:11:04: was hast du duzugenommen?
00:11:06: Eins Komma Fünf Plus.
00:11:07: Okay.
00:11:08: So, dann muss man aber ein bisschen aufpassen.
00:11:10: Wir haben ja schon mal im Podcast gesagt, dass Gewicht eigentlich eine sehr trügerische Metrik ist.
00:11:15: Man muss immer gucken, woher kommen denn diese Eins Komma Fünf überhaupt?
00:11:18: Ist das jetzt Fettmasse, ist das Muskelmasse, ist das Wassereinlagerung und, und, und, und.
00:11:22: Da kann man sich natürlich dann auch schön mit rausreden.
00:11:24: Und bei mir ist es nicht unerheblich viel Wassereinlagerung.
00:11:30: Und das werde ich jetzt durch Sport und Bewegung und so weiter wieder los werden.
00:11:35: Also das ist jetzt zwar nervig für mich, aber kein Beinbruch.
00:11:40: Also das werde ich schnell wieder.
00:11:41: Ganz ehrlich, wir haben das ja gesagt, den Podcast um die Zeit zu starten ist Schwachsinn.
00:11:47: Und ich glaube, wenn jetzt das neue Jahr da ist, haben wir auch neuen Schwung.
00:11:50: Und nochmal, ich finde auch immer den Alltag irgendwie wichtig.
00:11:53: Also mir geht es zumindest so, das kriegen wir hin.
00:11:55: Die sind Ende Januar wieder weg.
00:11:58: Ich motiviere mich jetzt mal
00:11:59: gerade.
00:12:00: Das ist super.
00:12:01: Und ich lobe dich jetzt.
00:12:02: Das hast du ganz toll gemacht.
00:12:03: Ich finde,
00:12:03: das wolltest du zu Beginn machen.
00:12:05: Wofür wolltest du mich jetzt noch mal gerade loben?
00:12:07: Dass du mich so toll motivierst.
00:12:09: Und dass du nur also quasi gar nicht zu... Also eigentlich hast du genau genommen, was du genau nimmst, hast du eigentlich abgenommen.
00:12:17: Na ja, Null Komma Drei ist quasi Null.
00:12:19: Und wenn wir... Ach
00:12:20: so, aber ja, entweder Kilo oder stimmt, stimmt, stimmt.
00:12:22: Genau,
00:12:23: da deine Waage vermutlich irgendwie gar nicht richtig funktioniert, hast du wahrscheinlich abgenommen.
00:12:27: Du bist ja sowieso so ein Intuitions-Typ, also so was, was die Waage anzeigt, das wäre eher Schade und Rauch.
00:12:33: Wenn du dich leichter fühlst, hast du auch abgenommen, so fertig.
00:12:36: Das passt auf, das passt auf, mein Lieblingswort.
00:12:39: Das werde ich übrigens machen.
00:12:41: Ich habe ein Foto von mir entdeckt, von dem zweiten Januar, zwanzig, zwanzig.
00:12:47: Wirklich, da sitzt der Mops, da steht der Mops vor der Kamera.
00:12:51: Also das kannst du dir nicht vorstellen, wie ich da aussehe.
00:12:54: Katastrophe.
00:12:55: Und ich werde am zweiten Januar diesen Jahre, also jetzt zwanzig, zwanzig, ich überlege, ziehe ich den gleichen Rolli und den gleichen Sampläser nochmal an, mache dann nochmal ein Foto von mir und stelle das auf Insta.
00:13:06: Ich bin wirklich more than happy, wie sich mein Gesicht jetzt schon verändert hat in dem Jahr.
00:13:11: Okay, toll.
00:13:13: Ja, das ist doch super.
00:13:14: Ja.
00:13:14: Das ist super.
00:13:15: So, hier vorher, nachher Fotos, die helfen.
00:13:19: Ja.
00:13:20: Ja, ganz bestimmt.
00:13:21: Und du sagtest gerade, ja, dass jetzt die Weihnachtszeit und den Podcast um die Weihnachtszeit zu starten, ist natürlich ein bisschen dämlich.
00:13:29: Ja, andererseits im Januar ist auch wieder irgendwas und im Februar ist was und dann kommt Ostern und dann das Fingsten und dann.
00:13:36: Also eigentlich passt das ja nie und das geht ja nicht um abnehmen bei uns.
00:13:40: Also vordergründig geht es darum, dass wir Gewicht verlieren wollen.
00:13:44: Das Motto des Podcasts, aber eigentlich wollen wir doch das Leben umstellen.
00:13:48: Wichtig ist...
00:13:52: Du kriegst mich ja so langsam dahin.
00:13:54: Ich hatte das mit dem Leben umstellen ja nicht vor.
00:13:58: Ich hatte das echt nicht auf dem Zettel.
00:13:59: Also ich wollte abnehmen oder will abnehmen.
00:14:05: Wenn du abnimmst...
00:14:06: Ich möchte ja gerne, dass mein Leben so bleibt wie es ist mit all diesen Facetten und der Abwechslung.
00:14:14: und dass ich halt abnehme über dieses FDH und nichts an meinem Leben ändern muss.
00:14:19: Das ist ja mein Wunsch.
00:14:20: Also diesen Satz, wenn ich für den jedes Mal ein Euro kriegen würde, dann würde mir die Insel named Richard Branson gehören.
00:14:27: Also das kenne ich aus den Unternehmensberatungen.
00:14:29: Nichts verändern, aber bitte, es muss alles anders sein.
00:14:32: Das Lustige ist, wenn du immer das Gleiche machst, der kommt auch immer das Gleiche raus.
00:14:36: Total.
00:14:37: Das Wahnsinn.
00:14:39: Das heißt also, wenn du dein Leben nicht verändern hast, sondern wenn du jetzt einfach sagst, gut, ich reiß mich jetzt mal für drei Monate zusammen und hau mal irgendwie zehn, zwölf, wieviel Kilo auch immer.
00:14:48: Das ist am Ende aller Tage scheißegal.
00:14:50: Weg oder runter.
00:14:52: Und dann machst du so weiter wie bisher.
00:14:53: Was glaubst du, was denn passiert?
00:14:55: Dann hast du die Kilos wieder drauf.
00:14:56: Das ist ja das, was als Jujo-Effekt immer beschrieben wird.
00:15:01: Ja, und das war, glaube ich, jetzt so ein bisschen hilfreich diese Woche, die ich dann gesehen habe, wenn ich... Also nicht FDH mache, das war jetzt ja ein Spaß mit nur die Hälfte der Kälschpätzle.
00:15:10: Kälschpätzle ist ja eine Bombe.
00:15:12: Dass ich gesehen habe, diese Woche, wie schnell diese ersten zwei Kilo wieder drauf waren.
00:15:16: Und dass ich, wenn ich weiß, wenn ich jetzt wieder aus diesem FDH ins Normale rübergehen würde, dass ich ganz schnell wieder meine Kilos drauf hätte.
00:15:24: Und deswegen in der Tat überlege ich mal, was für ein Geschenk zum Ende des Jahres an dich.
00:15:31: Ich überlege, ob ich an dich, ja, ja.
00:15:34: Okay.
00:15:34: Es
00:15:35: ist ja so ein kleines bisschen hier schon die Rollenverteilung, dass du derjenige bist, der vermeintlich alles richtig macht und versucht mich zu belehren.
00:15:46: Ja, das passt auch zu mir, diese Rolle.
00:15:52: Ja, ich mach nicht alles, ich mach das.
00:15:53: selbstverständlich meine ich alles richtig.
00:15:55: Aber erzähl weiter.
00:15:56: Also es klingt anders als ...
00:15:59: Ich hab mich echt Samstag wirklich, da ging's mir richtig scheiße.
00:16:02: Ich hab mich super erschrocken über die zwei Kilo, ich hab mich mega geärgert.
00:16:05: Und ich hab gedacht, scheiße, wie soll ich ... Entschuldigung, dass ich jetzt auch wieder Scheiße sage.
00:16:10: Wie soll ich das jetzt runterkriegen?
00:16:12: Und mir dann aber auch gesagt hab, nee, komm, das Gute ist, Montag ist wieder Podcast.
00:16:16: Wenn das Montag nicht Podcast gewesen wäre, kann ich dir sagen, was passiert wäre.
00:16:19: Ich hätte gesagt, jetzt ist eh egal, jetzt haben wir ja auch noch Silvester.
00:16:23: Das heißt, wir machen jetzt hier vierzehn Tage Halligalli und dann wäre ich ins neue Jahr gegangen und wäre wahrscheinlich bei plus fünf oder so gestanden.
00:16:32: Und dann hätte ich mich mega geärgert.
00:16:35: Und deswegen in der Tat überlege ich also das mit dem Alkoholwert ins letzte Woche.
00:16:39: Ich habe letzte Woche viel Alkohol getrunken, Querbeet.
00:16:42: Also wirklich alles, was mir vor die Flinte kam, habe ich mitgenommen.
00:16:46: Das muss aufhören.
00:16:48: Das ist das, was mir am leichtesten fällt.
00:16:50: Ich kann wirklich super easy auf Alkohol verzichten.
00:16:53: Weißt du, was total super ist?
00:16:55: Das muss überhaupt nicht aufhören.
00:16:57: Es kommt darauf an, was du willst.
00:16:59: So, weiter.
00:17:01: Es geht mir besser ohne.
00:17:02: Es geht mir besser ohne.
00:17:03: Ich bin am ersten nicht bei meinem Onkel, meiner Tante gewesen, weil ich im Badezimmer gehangene hab.
00:17:08: Ich hab...
00:17:11: Ja, das ist
00:17:13: doch scheiße.
00:17:14: Ich hab Kopfschmerzen danach.
00:17:16: Ich seh scheiße aus.
00:17:18: Okay, ich mach jetzt erst wirklich mal, also es gibt jetzt demnächst irgendwie fünf Euro immer für dieses SCH Wort.
00:17:25: Okay.
00:17:27: An wen, wohin,
00:17:28: was?
00:17:28: Ich weiß nicht, in irgendeine Kasse.
00:17:30: An mich.
00:17:31: Ich geb dir meine Konternummer.
00:17:33: Ich bin bedürftig.
00:17:36: Was wollte ich jetzt sagen?
00:17:37: Ach so, dass ich mit dem Alkohol... Du hast
00:17:38: nicht bei den Onkelrenntanten...
00:17:39: ...der Alkohol kann weg, der Alkohol kann weg.
00:17:41: Das ist, hat mir wirklich gut getan letztes Jahr und da bleibe ich jetzt bei.
00:17:45: Ich mach das nicht mehr.
00:17:46: Warum nicht?
00:17:47: Es gibt keinen Grund, warum soll ich Alkohol trinken?
00:17:49: Bei was?
00:17:49: Es ist Quatsch.
00:17:50: Ich kann es wirklich komplett weglassen.
00:17:51: Ich bin letztes Jahr in Italien gewesen.
00:17:53: Italien ist für mich wirklich damit verbunden.
00:17:56: Oder jetzt Weiner, also die Silvester Paris.
00:17:59: Ich kann nicht, also es gibt immer so einen Gag immer mich in Paris, dass ich wirklich das schaffe, nicht ein Glas Wasser zu trinken, sondern komplett auf Pink Champagne mit Ankunft in Paris switche und das auch sehr gut vertrage.
00:18:11: Ich werde es nicht machen.
00:18:13: Ich werde Wasser trinken.
00:18:15: Warum?
00:18:16: Weil es Teil der Gewichtszunahme ist, weil es das erste, also ich kann es am leicht, ich kann am leichtesten drauf verzichten.
00:18:21: Mir ist wichtiger, dass ich gut esse.
00:18:23: Also ich esse lieber mehr, als dass ich die Kalorien in Alkohol investiere.
00:18:27: Das, das ist vielleicht, glaube ich, das Hauptalkohol.
00:18:29: Okay,
00:18:30: das ist ein Kompensationsgeschäft.
00:18:31: Aber mal losgelöst von den Kalorien könnte man ja auch auf die Idee kommen, zu sagen, dass Alkohol ja sowieso irgendwie komische Dinge im Körper macht.
00:18:41: Ja.
00:18:41: Genau.
00:18:42: Also ist das ja dann in dem Sinne, kein Verzicht, sondern also Verzichte interpretiere ich anders.
00:18:50: Verzicht ist für mich, da ist was, das hätt ich gerne, ich mach's aber nicht.
00:18:54: Das ist Verzicht.
00:18:56: Wenn ich Dinge sowieso nicht will, das ist ja kein Verzicht.
00:18:59: Also ich will zum Beispiel kein Lebertran essen.
00:19:03: So will ich nicht.
00:19:03: Also jetzt könnte man natürlich sagen, ich verzichte auch Lebertran.
00:19:06: Nein, du, Jan, wirklich gar nicht so
00:19:07: Lebertran.
00:19:07: Gab's das, das kenne ich aus Hanni und Nannybüchern.
00:19:10: Das haben Kinder irgendwie bekommen, als es noch keine Medizin gab, so kurz nach dem Krieg, oder?
00:19:15: Was ist dein Lebertran?
00:19:15: Ich habe es
00:19:16: zum Beispiel, ne, das ist... Bist
00:19:18: du mit Lebertran groß geworden?
00:19:20: Nein, ich finde, ich sage, dass ich groß geworden bin damit, aber ich glaube so gekriegt.
00:19:24: Echt?
00:19:25: Also ich kann mich erinnern.
00:19:26: Ach, krass.
00:19:26: Ja, aber tatsächlich ist das mehr so Nachkriegsgeneration, als die Kinder eben Fett brauchten, weil es nix gab.
00:19:36: Ach, das war nicht eine Medizin, das war Fett, also das war... Okay.
00:19:42: Okay.
00:19:42: Nee, also... Medizin war es jetzt nicht.
00:19:45: Gut, also Recapitulieren würde ich sagen verzichten ist immer das.
00:19:49: Oder findet immer dann statt, wenn ich was will, aber ich tue es nicht.
00:19:52: Das ist verzicht.
00:19:54: Wenn ich was sowieso nicht will, dann ist es sehr einfach.
00:19:56: Wenn es kein verzicht, dann tue ich es halt einfach.
00:19:57: Ja, da hast du recht.
00:19:59: Und für mich ist, was Alkohol angeht im Moment, ich hoffe, dass ich das durchhalte, ich weiß es ja nicht, aber ich gehe davon aus, es ist aber kein Verzicht für mich.
00:20:09: Ich will es nicht.
00:20:10: Und das ist im Kopf eine total andere Nummer.
00:20:12: Wenn du mir drei Kugeln italienisches Gelato vor die Nase stellst, das ist ein harter Verzicht.
00:20:21: Da muss ich auch aufstehen und
00:20:22: weggeben.
00:20:22: Was müsste ich denn dafür?
00:20:24: Ich habe doch Katja, meine liebe Freundin und Kollegin Katja, eine Eismanufaktur.
00:20:30: Welche Lieblingssochte hast du denn?
00:20:34: Dunkel Schokolade, so ganz, ganz Schokolade.
00:20:39: Die dunklen Schokoladen gibt es auch mittlerweile sogar in irgendeiner veganen Variante oder Sorbet-Variante.
00:20:46: Wie so halbwegs gesund sind.
00:20:48: Könnte sein.
00:20:49: Aufs Datteln
00:20:50: und so was.
00:20:51: Ja, ich möchte bitte
00:20:53: Schokoladen-Eis.
00:20:53: Normal.
00:20:53: Schokolade.
00:20:54: Schokolade-Eis.
00:20:54: Wichtig
00:20:55: ist Schokoladen-Eis.
00:20:56: Mit Pistazie kannst du mich jetzt auch nicht so richtig doll erschrecken.
00:21:02: Und dann irgendwas mit Salz drin, so Karamell.
00:21:06: Salz, Karamell.
00:21:07: Genau.
00:21:08: Katja, hast du das gehört?
00:21:09: Kannst du mal, wenn er mich wieder ärgert?
00:21:12: Schick mal
00:21:12: an den
00:21:13: Kühlboden.
00:21:13: Wenn er mich wieder ärgert, dann kommt ein Eisbombe nach Kiel.
00:21:16: Super, großartig.
00:21:20: Ja, also das wäre dann in der Tat Riesenverzicht und ich kann eigentlich permanent gelato essen.
00:21:26: Ich möchte es dann aber nicht, weil ich weiß, dass Zucker doof ist.
00:21:31: Und dann diese sogenannten Ausnahmetage.
00:21:36: Ja, weiß ich jetzt nicht so genau, ob das wirklich Ausnahmetage genannt werden sollte.
00:21:41: Ich möchte es eigentlich nicht, weil ich habe eine bestimmte Art und Weise, wie ich mich ernähren möchte.
00:21:48: Und dann gibt es halt Tage, wo das aus welchen Gründen auch immer nicht klappt oder nicht stattfindet.
00:21:53: Und ich habe überhaupt gar keine Lust, mich dahin zu setzen und zu sagen, wenn ich jetzt irgendwie so ein tolles Essen bekomme.
00:21:57: Und hinterher gibt es ein Tiramisu, dass ich dann sage, ach.
00:21:59: kommen, weil es so heute mache ich dann aus damit.
00:22:01: Ja, aber Olaf, ist das nicht vielleicht, wäre das nicht vielleicht für dich genau das Richtige?
00:22:05: Weil du bist jetzt schon relativ lange dabei und ernährst dich ja gesund und machst deine hundertzwanzig Gramm Eiweiß mit hundertdreißig Gramm Gemüse und was nicht alles da in deinem Plan steht.
00:22:17: Ja,
00:22:18: genau, das
00:22:18: steht im Plan, ja.
00:22:20: Ja, aber wer es nicht vielleicht, also das mal, es gibt doch dieses Konzept der Cheat Days oder dieses fünf zu zwei, also fünf Tage gesund leben, zwei Tage anders essen.
00:22:31: Wer ist vielleicht für deinen Körper gut, wenn du mehr Cheat Days machen würdest, damit der wieder mal normale Nahrung bekommt oder normale Mengen?
00:22:40: Und dann auch wieder neu anfangen muss zu arbeiten und dann wieder auf die hundertzwanzig Gramm Eiweiß plus Gemüse reagieren kann.
00:22:47: Vielleicht ist das ja so, dass wenn er das immer hat, dann ist dieser Reiz, dieser Impuls weg, also er hat sich vielleicht schon daran angepasst.
00:22:54: Es gibt ja Menschen, die essen super wenig, die sterben aber ja nicht.
00:22:57: Die bleiben einfach dünn.
00:22:58: Vielleicht bist du in dieser Phase und dir würden Cheat Days gut tun.
00:23:04: Das kann sein.
00:23:05: Ich glaube aber, dass der Körper, dass er so ein biochemisches Konstrukt so und wenn du den jetzt mit Müll vollstopfst, dann findet er das wahrscheinlich überhaupt gar nicht gut.
00:23:18: Ich will solche Cheat Days nicht.
00:23:19: Ich weiß, ich weiß, dass es mir nicht gelingen wird.
00:23:23: zu hundert Prozent auf zugesetzten Zucker zu verzichten, das weiß ich.
00:23:27: Aber ich habe einen Ziel.
00:23:30: Neujahrs vor, die sogenannten Neujahrsvorsätze können wir vielleicht im Januar noch mal besprechen, aber vorgegriffen.
00:23:36: Ich möchte im nächsten Jahr mich zuckerfrei ernähren und zuckerfrei bedeutet für mich, neunzig Prozent.
00:23:41: Aller Tage im Jahr.
00:23:43: Das heißt, zehn Prozent darf ich.
00:23:44: Das heißt, an sechsunddreißig Tagen, das Jahr hat daran ein Fünfundsechzig Tage, also an sechsunddreißig Tagen, das sind zehn Prozent.
00:23:50: Du
00:23:50: bist nicht das sich denn ernst, so rechnest du das, so gehst du an deine Zielfolge.
00:23:54: Wir machen nächste Woche auf jeden Fall eine Zielfolge.
00:23:57: Krass, das mache ich ja, das mache ich ja in meiner sonstigen Beratung sozusagen auch.
00:24:03: Ich entwickel ein Zielfoto.
00:24:05: Und dann ist die Frage, also mein Zielfoto ist sogar frei.
00:24:09: So, jetzt gucke ich, wo stehe ich jetzt.
00:24:11: Das ist Zustand.
00:24:12: Und Zucker frei soll Zustand.
00:24:13: Und jetzt baue ich mir eine Strategie auf, wie komme ich da hin?
00:24:16: Ich weiß, dass ich Zucker nicht komplett hundert Prozent Zucker frei leben will.
00:24:20: Das will ich nicht.
00:24:22: Ich möchte aber weitaus überwiegend Zucker frei leben.
00:24:25: Und zwar deswegen, weil ich weiß, dass Zucker Gift ist für mein Körper.
00:24:29: Verstehe ich.
00:24:30: Verstehe ich.
00:24:30: Also bin ich vollkommen bei dir.
00:24:32: Aber ich denke gerade, was das für ein Wahnsinn ist, wenn ich jetzt wüsste.
00:24:37: Ich habe eine Strichliste und ich war jetzt irgendwie in Italien oder mit italienischen Eiskaffee und dann habe ich irgendwie.
00:24:47: Zwei und dreißig Mal schon irgendwie Zucker gegessen und wir haben erst September.
00:24:51: Ja und dann kannst du zwei Dinge tun.
00:24:53: Du kannst entweder ins Spiegel gucken und sagen Scheiße habe ich nicht geschafft.
00:24:57: Ich fange wieder von vorne an oder ab September ist dann Schicht mit Gelato und italienisches Eiskaffee fertig.
00:25:03: Oder du kannst sich da einsetzen und trinken Kaffee.
00:25:05: Aber dann gibt es das halt nicht.
00:25:09: Das sind fast drei Tage, also durchgehend pro Monat, an drei Tagen, wo ich Zucker ist.
00:25:17: Ich finde das überhaupt nicht wenig.
00:25:19: Das ist nicht wenig.
00:25:20: Und es geht auch nicht um Zuckermenge.
00:25:21: Also ein kleines Stück Schokolade reicht.
00:25:23: Und ich glaube, dass ich das dann schaffe, zu sagen, für ein kleines Stück Schokolade opfere ich jetzt nicht ein meiner sechs und dreißig Tage.
00:25:33: So, und wie gesagt, ich kann das nicht anders, so intuitiv zu sagen, ach ja, mal gucken.
00:25:39: Und jetzt heute geht es mir gut und irgendwie ich darf das ja auch.
00:25:42: Ich gehe ja jeden Morgen, ich trinke meinen ersten Kaffee morgens nicht, also außer Haus und da gibt es mein Magenknurz.
00:25:51: Mein,
00:25:52: mein, mein dode Frage.
00:25:53: Warum machst du das mit dem Kaffee außer Haus?
00:25:55: Warum tust du das?
00:25:57: Also das ist so ein bisschen mein Italien-Spielen.
00:25:59: Die Italiener machen das und ich möchte gerne leben wie die Italiener, also mache ich das auch.
00:26:03: Ja.
00:26:03: Und es ist aber auch dieses morgens.
00:26:05: mir tut das sehr gut.
00:26:07: Also ich habe ja meinen Büro im Haus.
00:26:09: Mir tut das sehr gut, wenn ich nicht morgens alles zu Hause mache, sondern ich... morgens einmal raus bin.
00:26:15: Jetzt könnte man natürlich, dass du gehst morgens zum Sport.
00:26:19: Nee, verstehe.
00:26:19: Nein, nein, nein, nein.
00:26:20: Alles gut.
00:26:20: Hab ich... Hab ich auch nicht immer gemacht.
00:26:24: Italien.
00:26:25: Ich bin jeden Morgen in ein Café meiner Wahl gegangen und habe mich dahin gesetzt und habe dann meinen Kaffee getrunken.
00:26:32: und weil ich zu dem Zeitpunkt jedenfalls noch viel Kaffee getrunken habe, war es in meinem Amerikaner und dann habe ich da was zu gegessen.
00:26:39: mich bemüht, non-dolce zu essen, also irgendwas, was nicht süß ist.
00:26:43: Nur, ich hab mir einen Kaffee ausgesucht, das war zwanzig Gehminuten von meiner Unterkunft entfernt.
00:26:49: Weil, auf dem Weg dahin und wieder zurück, hab ich mich schon mal vierzig Minuten bewegt.
00:26:53: So, und dann hab ich mich dahin gesetzt, hab mein Amerikaner getrunken.
00:26:56: Ja, ich
00:26:58: fahr beim Rad, also das ist ja ungefähr das Gleiche.
00:27:01: Also...
00:27:03: Na, also... Ja, wer geht.
00:27:06: Ich soll dich erlauben.
00:27:07: Ja, das ist das Gleiche.
00:27:09: Der Kreislauf ist in Schwung und ich fahre dann auch schon mal eine Runde ums Moa.
00:27:12: Also ich fahre nicht auf den direkten Weg zum Bäcker, entweder fahre ich auf der Hinfahrt oder auf der Rückfahrt, die Moa runter.
00:27:17: Also ich bin dann schon einmal durchschüttelt
00:27:21: und habe
00:27:22: den klaren Blick.
00:27:25: auf welcher Pulsfrequenz.
00:27:26: Jetzt hör mir doch auf.
00:27:29: Natürlich habe ich ein E-Bike und natürlich habe ich da den...
00:27:33: Das ist nicht dein Ernst.
00:27:34: Du wohnst in Ostfriesland.
00:27:36: Ich wohne in Ostfriesland, was für ein Wind ist und ich fahre Hollandrad.
00:27:39: In Hollandrad ohne Motor.
00:27:41: Hier drehst du durch, hier ist Wind.
00:27:43: Das kannst du dir nicht vorstellen.
00:27:45: Das kannst du dir nicht vorstellen.
00:27:45: Also
00:27:46: doch, kann ich mir vorstellen, weil ich wohne an der Küste.
00:27:48: Wir haben jetzt mit der Scheiße
00:27:49: auf, dass du ein Kerl bist, der jetzt natürlich muss und man muss, das ist was für Senioren und ich e-bike sind die beste Erfindung ever.
00:27:57: Und ich mache diese Stufe, diese Turbostufe rein an Unterstützung.
00:28:01: Ich mache nicht Minimum.
00:28:03: Ja, natürlich.
00:28:04: Ja, Turbostufe.
00:28:05: Ich
00:28:06: bin aber dafür auch ein Fahrrad, glaub
00:28:07: ich.
00:28:08: Die höchste Erhebung in Ostfriesland ist ein Kufladen.
00:28:12: Und wegen bisschen Gegenwind Musst du ein E-Bike mit Turbo haben?
00:28:18: Nicht schlecht.
00:28:19: Also ich fahre auch E-Bike mit, also wie heißt das E-Bike?
00:28:22: Mountain E-Bike, aber in Südtirol.
00:28:26: Und da sind die Steigungen irgendwie neunzig Grad.
00:28:28: Weil da komme ich in meinem Alter mit meiner Kraft ausstatt und mit meinem noch vornen
00:28:32: Gewicht.
00:28:35: Aber hier in Norddeutschstadt fahre ich selbst,
00:28:38: ich
00:28:38: fahre selbstverständlich ein normales Fahrrad.
00:28:41: Ja, toll.
00:28:42: Super.
00:28:43: Und wir sind, ich wohne in einer endmorinen Landschaft.
00:28:46: Hier ist das östliche Hügelland.
00:28:47: Du
00:28:47: bist ein richtiger Harther und ich bin weichei.
00:28:50: Ja, ja, ganz toll.
00:28:53: So geht das mit dem Nord nicht.
00:28:55: Also, sorry.
00:28:56: Also ich fahre auf jeden Fall mit dem Kamerakorps Becker und beim Becker oder beim Italiener, dem der aufhat italienisches.
00:29:02: Können wir uns darauf einigen, dass das Fahrrad dich zum Becker fährt?
00:29:05: Ich erzähle
00:29:06: weiter, Entschuldigung.
00:29:11: Ja.
00:29:11: Hier schreib ich auch noch ein paar Neujahrsvorsätze ins Gebetbuch.
00:29:14: Ehrlich.
00:29:15: Was ich sagen will, es gibt auf jeden Fall in Deutschland.
00:29:17: Im Gegensatz zu Italien.
00:29:18: In Italien bekommst du deinen Kaffee und dann kriegst du ja nichts dazu.
00:29:20: Ich habe
00:29:20: eine total Entschuldigung.
00:29:22: Ich habe eine total super Idee.
00:29:23: Nämlich.
00:29:24: Es gibt ja in Ostfriesland auch ganz viele Renten, die sich was dazu verdienen wollen.
00:29:28: Und ich werde einen für dich engagieren, der schiebt dich dann auch noch.
00:29:31: Das ist ja noch super, oder?
00:29:33: Aber erzähl ruhig weiter.
00:29:34: Ich wollte dir die Unterbrechen.
00:29:35: Entschuldigung.
00:29:36: Ja, was ich sagen wollte, ist, dass es ja in Deutschland, also auch sogar in deutschen italienischen Cafés, Bar, Eiscafés, im Gegensatz zu Italien, bekommst du ja immer einen Keks dazu.
00:29:46: Oder manchmal so eine kleine Espresso, Praline oder irgend... Kriegst du ja immer was?
00:29:49: Ja,
00:29:50: was?
00:29:51: Ich hab immer ein kurzer Song zum Kaffee gekriegt, aber ich krieg's.
00:29:54: Ja, das hast du aber extra bestellt.
00:29:55: Aber wenn du nichts bestellt, bekommst du ja nur den Cappuccino, den Doppio, einfach Amerikaner.
00:30:01: So, und hier in Deutschland kriegst du ja immer einen Keks oder irgendetwas liegt ja immer an der Seite.
00:30:06: Und jetzt könnte ich natürlich sagen, für mich nicht, dann würden sie sich das auch merken.
00:30:13: Ich heiße das aber immer.
00:30:15: Ich trinke meinen Kaffee und esse meinen Keks.
00:30:18: Und Cappuccino dann auch
00:30:19: mit?
00:30:19: Nee, nee, nee, nee.
00:30:21: Das ist leider so, dass ich, also das ist, Cappuccino vertrag ich gar nicht mehr so, so gut.
00:30:28: Okay.
00:30:30: Na gut.
00:30:31: Also Ausnahmetage.
00:30:32: Ja.
00:30:33: Denn du hast ja die Ausnahme morgende, jeden Morgen.
00:30:40: Ich mag das mit den Ausnahmetagen nicht.
00:30:43: Ich habe, wie gesagt, ein Ziel und natürlich habe ich keine Strichliste, sondern eine Tabelle, wo ich das eintrage, ob ich einen Tag sogar frei überstand habe, weil wir Menschen neigen ja dazu, uns selbst zu betrügen.
00:30:53: Zum Beispiel, wenn man sagt, ich fahre jeden Morgen beim Fahrrad zum Bäcker und hab ein Turbo gang und das mich vom Rentner schieben.
00:31:02: So, und ich brauche das eben, dass ich sozusagen Kreuzchen in die Tabelle machen kann, wann es mir gelungen ist und wann nicht.
00:31:07: Du hast
00:31:07: doch einen Trainer Olaf, ne?
00:31:10: Das habe ich.
00:31:10: So, der Trainer kann sich doch garantiert, der kennt sich doch bestimmt auch mit diesen Ernährungssachen aus.
00:31:14: Die machen ja meistens so ganzheitliche... Ja,
00:31:18: da kennt sich auch aus.
00:31:19: Frag
00:31:19: den doch mal, was der davon hält, würde mich echt mal interessieren, was der von diesem fünf zu zwei Konzept hält, wo man also an zwei Tagen cheated und an fünf Tagen normal ist damit.
00:31:30: Es gibt das wirklich, also wenn du das jetzt googlst, dieses Konzept.
00:31:33: Es gibt alles, alle mögliche Konzepte, nur die sind doch alle ganz, ganz überwiegend schwach sind.
00:31:38: Es gibt auch Konzepte, wo du dir von was, was ich wem, irgendwelche Schokodrings holen sollst, die Idee in die Figur kippen sollst.
00:31:45: Es gibt tausend Konzepte.
00:31:47: Ich will kein Konzept.
00:31:49: Ich will leben.
00:31:50: Ich baue mir mein Leben so auf, dass ich keine Konzepte brauche, und dass mein Leben mein Konzept.
00:31:55: Das ist mein...
00:31:56: Das
00:31:56: muss ich jetzt mal...
00:31:58: Toller Satz, ne?
00:31:59: Ja,
00:32:00: wirklich.
00:32:00: Manchmal hast du Sätze raus, die sind... Die müssen wir uns mal irgendwie mit so einem Mark haben.
00:32:06: Da machen wir dann vielleicht zwanzig, sieben und zwanzig so ein Jahressprüchekalender mit deinen besten Glückskeks.
00:32:16: Ich habe ja einen Sprechberuf.
00:32:17: Ich muss sowas ja öfter mal sagen.
00:32:19: Der war gut.
00:32:21: Also ich brauche das für mich, dieses Mitplotten, weil mein Kopf sonst komische Dinge macht.
00:32:26: Ich kann dir nicht sagen, was ich vorgestern gegessen habe.
00:32:28: Das weiß ich nicht.
00:32:28: Und du wirst mir nicht sagen, wie viele Zigaretten du in der letzten Woche geraucht hast.
00:32:32: Das weißt du nicht.
00:32:33: Und du weißt auch nicht, wie oft du einen Keks in dich reingestopft hast.
00:32:36: Wir vergessen das.
00:32:38: Und ich, ich insbesondere, ich vergesst das.
00:32:40: Weil ich hab, ich kann mir ganz viele Dinge ganz toll merken und ich, es gibt auch ganz viele Dinge, die ich mir merken muss.
00:32:46: Es gibt, ich hab nur das Problem, wenn Sachen keine, keine hohe Relevanz für mich haben, dann speichere ich die auch nicht ab.
00:32:52: Also muss ich sie mir aufschreiben.
00:32:54: So, und das mach ich eben damit.
00:32:57: Und in dieser Tabelle, da steht ja nicht nur eine Zeile drin, sondern es steht drin, wie oft war ich beim Sport?
00:33:02: Ich plotte mit, wie oft ich beim Personaltraining war, wie oft ich Spinning gemacht habe, wie oft ich, ich habe jetzt noch mehr Sport dazugenommen.
00:33:09: Machst
00:33:09: du das morgens
00:33:09: oder machst du
00:33:10: es abends?
00:33:11: Wann machst du deine Diary?
00:33:14: Das mache ich nachmittags irgendwann.
00:33:16: Okay.
00:33:18: Aber einmal
00:33:19: am Tag.
00:33:20: Ja, so für den Ford, da kann auch mal sein, dass immer zwei Tage dazwischen sind.
00:33:23: Ich habe ja die Daten.
00:33:24: Das wollte ich grad, das wollte ich grad fragen, machst du das frisch?
00:33:27: Also wenn du die Sachen ist, dann rein oder machst du es rülp wirkend?
00:33:32: Nein.
00:33:34: Kommt auch vor, wenn ich mal drei Tage keine Lust hatte, dann trage ich es halt nach.
00:33:38: Nur ich habe die Daten überall.
00:33:39: Also die sind ja in meinen ganzen Geräten erfasst.
00:33:41: Ich muss die nur eben
00:33:42: umschreiben.
00:33:43: Der Paul Ribke macht jetzt immer Werbung.
00:33:45: ganz kurz.
00:33:45: Der Paul Ribke macht jetzt irgendwie mal Werbung für so eine App, wo du im Prinzip nur fotografieren musst und das Foto hochlässt.
00:33:52: Und dann sagt ihr die App, okay, das waren so und so viele Kalorien, so und so viel Eiweißkohlihydrate, irgendwas.
00:33:59: Ist auch nicht schlecht, ne?
00:34:01: Ja.
00:34:02: Wer auch immer Paul Rippke ist, schön groß.
00:34:05: Frage mal, welcher er hat, oder die gleiche hat wie ich.
00:34:09: Ich glaub, Yasio.
00:34:10: Ja, Yasio gibt es.
00:34:12: Ich benutze Livesom, das ist das selbe.
00:34:15: Und natürlich plotte ich mein Essen mit.
00:34:19: Aber damit ich nicht dieses Fotografieren brauche, sondern weiß, was ich tue, esse ich auch immer dasselbe, weil dann muss ich das nicht aussuchen, was ich da gerade gegessen habe.
00:34:27: Freut dich jetzt schon mal auf deine Wochenaufgabe.
00:34:29: Muss ich was anderes essen als normal?
00:34:31: Das möchte ich nicht.
00:34:34: Ich erleichte mir aber damit mein Leben.
00:34:35: Es gibt zum Beispiel eine Komponente.
00:34:36: Ich muss nicht darüber nachdenken, wie ich mein Frühstück mache, weil da sie ihn dachte, gleiche.
00:34:40: Dann muss ich darüber nicht nachdenken.
00:34:41: Deswegen trage ich auch immer dieselben.
00:34:43: Klamotten, weil ich nicht vom Schrank stehe und mir überlegen muss, was ich anziehen soll.
00:34:47: Das erleichtert mein Leben.
00:34:48: Ich habe auch, wenn ich mir Tonschuhe kaufe, kaufe ich mir drei Partyselben, damit ich nicht überlegen muss, was für Tonschuhe passen.
00:34:54: Echt
00:34:54: verrückt.
00:34:57: Wir sind ja in manchen Sachen haben wir Ähnlichkeiten und Schnittmengen, also mit diesen Klamotten-Dingungen und so was.
00:35:03: Gleiches hier.
00:35:04: Haben wir da Schnittmengen oder haben wir da Unterscheidungen?
00:35:08: Schnittmengen, da haben wir das gleiche Thema.
00:35:10: Also kannst du bei mir einen Schrank gucken.
00:35:11: Ich habe nur uniforme Klamotten.
00:35:12: Ich habe jedes Teil mehrfach.
00:35:15: Und ich habe schwarze Rollis, weiße Rollis, rosa Rollis.
00:35:17: Im Sommer habe ich weiße Blusen und hellblaue Blusen.
00:35:20: Und Ende aus die Maus.
00:35:21: Ich kann alles bei einem Schrank jederzeit anziehen, den Koffer packen und muss mir nie Gedanken darüber machen, ob was zusammenpasst.
00:35:28: Also da bin ich sehr... Auch das habe ich mir mal bei Hugh Grant abgeguckt.
00:35:33: Hugh Grant hat ja immer ein weißes Hemd und was?
00:35:38: Ja, weil er hat immer, immer, immer, es gibt von Hugh Grant kein Bild ohne weißes Hemd und eine dunkle Hose.
00:35:43: Ich sage, das ist einfach geil, das hätte ich gerne auch.
00:35:46: Und das habe ich dann irgendwann angefangen und damit bin ich happy, weil es erleichtert meinen Alltag.
00:35:50: Ich muss morgens nicht überlegen, ich greif rein, sieh was an, peng.
00:35:54: Beim Essen ist es aber so, dass mir das ja Freude macht, dass ich das, ich liebe das ja, mich damit zu beschäftigen.
00:36:00: Ich liebe Kochen, ich liebe Einkaufen, ich liebe neue Rezepte, ich könnte bei Instagram.
00:36:04: Also alles, was ich da abonniert hab, sind Food und Interior Design Kanäle.
00:36:10: Mir macht das, es ist ein Hobby von mir, ich mach das gerne.
00:36:13: Und das, glaube ich, der Unterschied.
00:36:14: Du sagst von wegen des Forms kompliziert und das ist dir egal.
00:36:19: Warst du früher auch so, warst du ja auch egal oder hast du früher auch viel mehr Spaß am Essen gehabt und an Zubereitung und Auswahl und so was?
00:36:26: Oder war das schon immer so nach dem Motto, egal was auf dem Tisch
00:36:31: kommt?
00:36:31: Also diese, nee, nee, nee, nee.
00:36:33: Es ist mir auch nicht egal, was auf dem Tisch kommt.
00:36:36: Das muss schon schmecken, nur ich habe keine Lust, mich damit zu beschäftigen.
00:36:40: Das ist der Punkt eigentlich.
00:36:43: Und diese Entwicklung, also wenn du sagst früher, da war es mir nicht egal.
00:36:49: Und da habe ich auch gerne gekocht und jetzt nervt mich kochen, weil für mich ist das im Moment verschwindete Lebenszeit.
00:36:57: Ich kann es jetzt nicht so sensationell gut.
00:37:01: Und ich gehe lieber irgendwo einer Arbeit, der das mal gelernt hat, wie man kocht.
00:37:06: Und dann kann ich mich da lieber hinsetzen, weil der weiß wenigstens, wie das geht.
00:37:09: Und dann kann
00:37:10: ich es geben, dass er kocht.
00:37:14: Ich denke, du machst, du bist auch ein Schaller.
00:37:18: Du erzählst, du musst dir wirklich mal deine alten Podcastfolgen anhören.
00:37:21: Du hast doch gesagt, dass du morgens deinen Porridge oder Müsli machst, abends Porridge und mittags irgendwas.
00:37:29: Jetzt sagst du, du gehst essen.
00:37:30: Was denn nun?
00:37:31: Wenn ich vernünftiges Essen haben will, selbstverständlich, geh ich dann auch essen, natürlich.
00:37:37: Aber nicht jeden Tag.
00:37:38: Okay, okay.
00:37:40: Aber am Samstag oder wenn ich Bock auf ein geiles Steak habe, nochmal, dass er nicht verboten ist.
00:37:47: Nein,
00:37:48: okay, das ist was anderes.
00:37:49: Ja, das verstehe ich, okay.
00:37:50: Du gehst
00:37:52: ja mehr in sieben Tage die
00:37:53: Woche.
00:37:54: Also gut, im Dezember warst du glaube ich fünf Tage die Woche essen.
00:37:58: Aber sagen wir mal, dein normales Leben ist ja nicht sieben Tage essen gehen.
00:38:01: Das heißt, du machst deine Sachen selber und du sagst, du machst immer die gleichen Sachen.
00:38:06: Ja.
00:38:07: Also, ja, im Wesentlichen.
00:38:09: Da ändert sich die Eiweißkomponente ab und zu mal.
00:38:12: Weil das ist Alltag für mich.
00:38:13: Und dann kann es sein, dass dieser Alltag auch mal durchbrochen wird.
00:38:16: Da gehe ich mit meinem Mittagsessen, dann esse ich einen Capaccio oder einen Salat.
00:38:21: Und dann muss ich aber, damit ich meine Nährstoffenmengen vernünftig kriege, muss ich dann eben meinen Abendessen umstellen.
00:38:28: Oder aber es kann auch mal sein, wenn ich abends, wenn ich mittags gut esse, dann fällt das Anbrut halt weg.
00:38:33: Je nachdem wie das in den ... den Plan reinpasst.
00:38:36: Aber dann gehe ich immer wieder sofort nach solchen Tagen, die keine Cheat Days sind und auch keine Ausnahmetage sind, dass mein Leben, dann gehe ich wieder in meine Struktur zurück.
00:38:48: Okay, okay, okay.
00:38:49: Also das heißt, du sagst, Lebensumstellung heißt, ich habe meine Ernährung, von der ich weiß, die liefert mir alles, was ich an Bausteinen für ein gesundes Leben brauche.
00:38:59: Ja.
00:39:00: Und diese Ausnahme oder dieses Leben, dieses Genießende gibt es auch, aber dann so, dass du sagst, du genießt das, dass dann jemand ist, der dann, mein Ding, ein Holzkohleofen hat, der ein tolles Steak macht, der aber eigentlich ähnliche Sachen dann kocht wie das, was dein Körper gut tut.
00:39:18: Du verzichtest dann weitestgehend auch auf Sachen, die dir, sag ich das mal wie zum Beispiel eine Pasta, die einem für den Körper nichts Gutes tut, die bringt ja nichts, hat ja keine Bestandteile, die außer...
00:39:29: Nö, die sind jetzt so ernährungstechnisch, jetzt nicht so, es passt dann nicht so grandios, aber tut auch was für den Kopf.
00:39:36: Aber wenn ich dann mal Pasta essen will, dann tue ich das.
00:39:40: Nur ich muss dann eben zusehen, dass ich das nicht jeden Tag mache und dass ich wieder in meine, in mein Farbplan zurückkomme.
00:39:47: Sondern wenn ich jeden Tag Ausnahme habe, das kann ja sein.
00:39:51: Jeden Tag ist irgendetwas anderes und dann muss ich aber gucken, dass ich trotzdem meine Nährstoffmengen nicht überschreite, dass ich eben dann nicht zunehme.
00:40:02: Wenn ich jetzt Steak essen gehe, was wirst du denn als erstes gefragt?
00:40:06: Welche Beilei gewonnen sind?
00:40:07: Kartoffel, Pommes oder Brotkartoffeln?
00:40:09: Nie, gar keine.
00:40:11: Salat bitte.
00:40:12: Und dann esse ich Steak mit Salat.
00:40:14: Wenn die sagen, welche Soßen wollen sich dazu haben, dann sage ich mal, ich bin zum Steakessen hier, nicht zum Soßenessen.
00:40:19: Es sei denn eure Steaks sind so schlecht, dass man da ein Ketchup drüber kippen muss.
00:40:22: Papas und
00:40:22: Soßenberne ist meine Antwort.
00:40:25: Ja, ist Ernährungstechnisch die absolute Hölle.
00:40:30: Und ess ich nicht.
00:40:32: Und zwar nicht, weil das meine Kalorienmenge übersteigt oder weil das nicht in meinem Ernährungsplan drin ist, sondern ich will einfach keine Scheiße in meinen Körper reinstopfen.
00:40:41: Das ist mein Thema.
00:40:43: Ich will das nicht.
00:40:44: Ich will so einen Scheiß nicht essen.
00:40:47: Natürlich esse ich auch mal eine Pizza.
00:40:50: Mal.
00:40:52: Ich kann dir nicht die Frage beantworten, wann ich das letzte Mal Pizza gegessen habe.
00:40:55: Das ist so lange her, dass ich mich nicht mehr dran erinnere.
00:41:01: Der Freund von der Leonide, der war an diesem zweiten Weihnachtstag, spielte ja auch noch eine Rolle.
00:41:11: Ja, okay, das ist in Ordnung.
00:41:13: Mach es.
00:41:14: Pizza, geil, toll, schmeckt, mag
00:41:16: ich gerne.
00:41:17: Ich bin überhaupt kein Pizza, ich brauch keine Pizza.
00:41:18: Das mag ich überhaupt nicht so.
00:41:21: Wie auch immer, es ist ja egal.
00:41:22: Es
00:41:22: geht darum, wie man mag.
00:41:24: Wenn man jetzt sagt, ich mag dann dazu eine Pommes und eine Bernes, also hast du und du, ja gut, ich glaube aber Männer sind eher so, ich glaube, Männer sind generell so, dass die sagen, mach mir doppelte Portion Fleisch und alles andere kannst du weglassen.
00:41:37: Es ist vielleicht auch so ein bisschen unterschied wie Männer und Frauen im Steakhaus essen.
00:41:43: Keine Ahnung, habe ich noch keine sozialologische Studie zugemacht.
00:41:47: Aber ich kann dir sagen, ich komme sehr gut ohne diese Beilagen klar.
00:41:51: Und ja,
00:41:52: wenn ich denn mal Bock drauf habe, dann esse ich auch so eine Kartoffel mit Quark.
00:41:56: Nur dann eben wieder, ich weiß dann, was ich getan habe sozusagen.
00:42:00: Ich weiß, wie sich das Ernährungstechnik auswirkt.
00:42:02: Und dann wird das Frühstück vielleicht ein bisschen anders.
00:42:06: Wenn ich spät esse, Und ich, was ja auch vorgablich, ich hab ja, ich bin ja kein, kein Schweizer Zugführer.
00:42:14: Also bei mir passieren auch mal Dinge so außerhalb des Normalen.
00:42:18: So, wenn ich spät gegessen habe und wache morgens auf und verspüre keinen Hunger, dann esse ich nichts, nur weil jetzt gerade Frühstückszeit da ist.
00:42:25: Und dann sage ich alles klar, schaffe ich das bis zum Mittag oder schaffe ich das nicht?
00:42:28: Findest du nicht, dass das verrückt ist?
00:42:30: Wenn ich spät esse, hab ich früh Hunger.
00:42:33: Das ist so ein Paradoxum.
00:42:34: Ich wache dann auch.
00:42:35: Was
00:42:35: hast du denn?
00:42:36: Nee, das ist kein Paradox.
00:42:37: Was hast du denn gegessen?
00:42:39: Hast du was gegessen, was dich lange satthält und was dein dein dein Körper gut tut?
00:42:42: Oder hast du Tüte, Chips oder Pommes?
00:42:45: Also mal mit deiner Tüte, Chips, auf das du mich immer in so einer Ecke stellst.
00:42:48: Also würd ich hier mein Leben mit der Tüte, Chips verbringen.
00:42:51: Erbüglich.
00:42:51: Okay, Entschuldigung, das möchtest du nicht.
00:42:53: Du sitzt ja auch auf und so vor und stehst dann nicht.
00:42:56: Also keine Tüte, Chips, sondern...
00:43:01: So.
00:43:02: Nein, nein, nein.
00:43:03: Ich meine, wenn man jetzt essen war, wenn man essen war, ist man das nicht, wenn man abends irgendwie Schubladen aufreißt.
00:43:08: Wenn du essen warst, wenn ich abends essen war und hab was auch immer gegessen, das hätte ich ja gar nicht sagen kann bei mir, weil es ist ja dieses FTH-Konzept, es kann alles sein und nicht, ich esse jetzt nur gesund.
00:43:22: Und dann werde ich aber am nächsten Morgen, warum, dann denke ich immer, jetzt müsste man doch eigentlich satt sein, irgendwie bis zum nächsten Abend.
00:43:27: Aber nee, dann könnte ich... Ja.
00:43:30: Könnte ich eine Kalbswachs der Florida Frühstücken?
00:43:32: Ehrlich.
00:43:33: Kommt ganz häufig, dass du, dass der Kopf Hunger und Durst miteinander verwechselt.
00:43:39: Vielleicht hast du aber nur Durst, also halber Liter Wasser.
00:43:43: Und dann kannst du ja einmal nochmal kurz die Birne einschalten.
00:43:46: Wenn du also weißt, dass du am Vorabend hervorragend und auch viel gegessen hast, dann weißt du am Morgen, dein Körper kann unmöglich Nahrung brauchen, weil die ist ja
00:43:58: noch da.
00:43:59: Ja.
00:43:59: Also.
00:44:00: Trink was so und dann guck was passiert.
00:44:05: und auf dieser art und weise noch mal das das ist keine cheat days das keine ernährungsumstellung oder sonst irgendwas.
00:44:13: und das ist mein leben und ich möchte gerne so leben und ich möchte nicht abends spät essen weil ich schlafe dann schlecht.
00:44:18: wenn also freunde anrufen sagen wir haben gekocht und will zu dich zum essen kommen ja wann denn neunzen Uhr?
00:44:23: nein vielen dank sehr lieb von euch.
00:44:26: Aber wenn du mal um zwölf gekocht hast, dann komme ich gerne, aber am neunzehn Uhr esse ich nicht mehr.
00:44:31: Wahnsinn, echt toll.
00:44:33: Also was heißt toll?
00:44:35: Die
00:44:36: Freunde finden das auch so semi, aber das
00:44:39: stimmt.
00:44:39: Das ist nämlich eigentlich nicht toll.
00:44:41: Aber das sieht ja daran, weil du so früh ins Bett gehst.
00:44:45: Aber was ist daran nicht toll?
00:44:47: Das ist mein Leben.
00:44:49: Das ist
00:44:50: dein Leben gut.
00:44:52: Ich möchte jetzt nicht demotivieren und mit dir aus dem Jahr rausgehen, indem ich dir jetzt sage, das ist alles Scheiße, fünf Euro.
00:45:01: Aber natürlich ist das doch schöner, wenn man mit seinen Freunden abends zusammen ist.
00:45:06: Das ist doch Leben.
00:45:07: Also wenn du dir dein Leben baust, dann würde ich jetzt mein Leben danach bauen und würde sagen, okay.
00:45:12: Checkliste von... Wo
00:45:15: gehe ich
00:45:15: alle hin?
00:45:16: Die gleichen
00:45:16: Leute... Ich sage übrigens auch mal, pass auf.
00:45:20: Die gleichen Leute, die mich am Sonntagabend zum Essen einladen, die habe ich aber am Freitag vorher in unserer Halle schon gesehen.
00:45:28: Das ist
00:45:29: bei dir wirklich toll.
00:45:30: Das ist wirklich, wirklich toll.
00:45:33: Da beneide ich dich so unfassbar für.
00:45:37: Das hätt ich auch gerne.
00:45:38: Ich hatte das vor zwanzig Jahren mal.
00:45:40: Da gab's so klassisch Klicke.
00:45:43: Und dann war alles, was man an Freunden hatte, hat man einmal die Woche fix gesehen.
00:45:46: Wir Mädels haben uns noch ein zweites Mal gesehen.
00:45:49: Und damit war das Ding durch.
00:45:50: Das war echt gut, hab ich nicht.
00:45:52: Das ist bei mir wirklich bing, bing, bing, weil die auch in der ganzen Welt verstreut sind.
00:45:56: Ich titche durch die Weltgeschichte.
00:45:58: Ja.
00:45:59: Und dann sind dann eben viele Frauen viele abendeinladungen viele abend treffen viele wochen enttreffen.
00:46:04: Ja genau.
00:46:05: So die Leute die menschen mit denen ich mich treffen will die sie ich auch sondern mit dem ich habe zwei drei leute mit denen treffe ich mich regelmäßig zum frühstück.
00:46:13: Ich habe zwei drei leute mit denen treffe ich mich regelmäßig zum mittagessen immer wenn ich frühstück frühstück hingehe.
00:46:19: Dann gibt es einen kaffee und Omelette.
00:46:22: Und ich gehe auch nur in frühstücks lokale wo ich weiß dass es gibt.
00:46:25: wenn einer sagt wollen wir nicht da und da und da gibt es kein Omelette.
00:46:28: Nur dort oder dort, die beiden Lokale kannst du ja aussuchen, ansonsten kannst du mir leider nicht frühstücken gehen.
00:46:33: So, Mittagessen genauso und dann kommt's ja drauf an, was du bestellst.
00:46:37: Da gibt's ganz viele tolle Sachen auf der Karte.
00:46:38: Du kannst aber einen Stick mit Bratkartollen futter, geht.
00:46:41: Mach ich halt nur nicht.
00:46:43: Und dann, ja bitte, wenn's denn mal einen Stick mit Bratkartollen sein muss, ich weiß jetzt nicht warum, aber dann, hey, also... Hey,
00:46:51: Olaf.
00:46:51: Ich werd nicht sterben.
00:46:52: Ich hab eine schöne Wochenaufgabe für dich.
00:46:55: Oh, wie geht die?
00:46:55: Ja, pass auf.
00:46:56: Keine Bratkartoffeln essen?
00:46:57: Pass auf, pass auf.
00:46:58: Keine Bratkartoffeln, nee, nee, nee.
00:46:59: Ich habe ein ganz tolles, das gab es jetzt diese Woche auch, also ach, das habe ich noch gar nicht erzählt.
00:47:05: Ich habe ein Donut geschenkt bekommen, muss ich dir noch zeigen.
00:47:09: Ein Donut, also so Stress, so ein Stressdonut, den du drücken kannst.
00:47:13: Ich habe deutsche Vita für den Thermomix geschenkt bekommen.
00:47:17: Dann habe ich an einem Abend, haben Freunde mich zum Essen eingeladen und hatten Das ist deine Wochenaufgabe, ich werde dir das Rezept, ich werde das morgen kochen.
00:47:27: Man muss gar nicht kochen, zubereiten.
00:47:29: Ich werde das auf Instagram hochladen und dir das Rezept dann mitgeben.
00:47:32: und dann machst du das bitte einmal die Woche nach.
00:47:34: Und zwar, so lecker.
00:47:37: Ein Zucchini-Capaccio.
00:47:40: Also das heißt, du machst Zucchini in Scheiben, dann kommt da... Nein, mach ich nicht.
00:47:45: Ich mache keine Zucchinis in Scheiben.
00:47:47: Die Hälfte klebt an der Wand.
00:47:49: Ich muss meine Küche danach erinnern.
00:47:51: Eine Hausaufgabe ist eine Hausaufgabe.
00:47:52: Also Zucchini, Capaccio, mit gerösteten Pinienkernen und Parmesan.
00:47:58: Hausaufgabe ist Hausaufgabe.
00:47:59: Du hattest letzte Woche, glaube ich, frei oder sowas.
00:48:02: Und was mache ich damit?
00:48:03: Aber das
00:48:03: Sennessen.
00:48:05: Das ist Gemüse und Eiweiß.
00:48:07: Das besteht aus
00:48:09: Zucchini.
00:48:09: Wo ist das Eiweiß?
00:48:10: Der Parmesankäse.
00:48:15: Natürlich.
00:48:18: Okay, verstehe, pfiedet gerne und parmesan.
00:48:23: Ich hab heimals.
00:48:24: Geil.
00:48:27: Wegen mir kannst du dir da noch dein Queso oder noch eine Lachsschnitte oder irgendwas reinpfeifen, das ist ja egal.
00:48:33: Nimm das als Vorsprung, das ist so lecker.
00:48:36: Und es ist so was, ich will dich ja nicht nur quälen, also ein bisschen quälen will ich nicht.
00:48:41: Oh, ich freu mich das zu hören.
00:48:44: Aber ich find's irgendwie... Also, es ist lecker, es sieht schön aus, es schmeckt, man hat so ein bisschen Italien-Feeling, finde ich, durch die Zutaten.
00:48:54: Und du bist wirklich in fünfzehn Minuten fertig oder in zehn Minuten, das geht ganz schnell.
00:48:59: Und du musst die Küche nicht hinter.
00:49:03: Du hast gesagt, du hast einen Horror davor, dass die Küche, dass so eine Stunde in der Küche beschäftigt, du bist es nicht.
00:49:07: Du brauchst ein Küchenmesser.
00:49:09: Und eine Pfanne, um die Pelenkärne zu rösten.
00:49:12: Und ein paar Besan-Schnipsel, die kannst du dir, wenn du willst, fertig in der Tüte holen.
00:49:15: Schickst du mir denn die Zutaten?
00:49:17: Ja, das ist auf Instagram.
00:49:18: Für die Hörer.
00:49:19: Auf Instagram.
00:49:20: Für
00:49:20: die Hörer.
00:49:21: Ja, du kriegst jetzt auch die Aufgabe, du musst jetzt zwei, drei Mal die Woche auf Instagram gucken und unseren Kanal da ein bisschen befeuern.
00:49:27: Und zwar mache ich jetzt auf Instagram immer, also es gibt ja in Italien mal Montags die neue Folge, ne?
00:49:34: Ja.
00:49:35: Und dann mache ich aber zwischendurch auch noch mal so ein bisschen Content, was ich koche, wo ich gerade stehe.
00:49:40: Also das, also ich werde so ein bisschen... Community-Building auf Instagram machen.
00:49:45: Das heißt, wenn ihr ein bisschen mehr aus unserem Leben oder aus meinem Leben ein bisschen wollt, der Rosenbaum.
00:49:52: Den werden wir nicht zum Food... Spucke ich hier schon.
00:49:57: Den Rosenbaum werden wir wahrscheinlich nicht zum Food-Influencer kriegen.
00:50:02: Aber du findest dort meinen... Aber
00:50:05: vielleicht doch.
00:50:06: Du kannst ja mal so ein bisschen... Ah, weißt du, was schön ist, damit ich auch weiß, dass du die Hausaufgabe
00:50:11: gemacht hast.
00:50:12: Du machst dieses Zucchini-Ding, fotografierst das und stellst dieses Foto als Kommentar bei mir unter meinen Post.
00:50:19: Cool, das machen wir, ich nehme dein Foto, bearbeite das ein bisschen, dann bin ich fertig damit.
00:50:24: Also pass auf, die Zucchini aufstehen, Pininkerne in der Pfanne rösten und Parmesan da drüber hobeln, also das traue ich mir zu.
00:50:30: Super.
00:50:31: Oder muss ich dabei noch irgendwas machen?
00:50:32: Zitronenöl und Olivenöl, Zitronensaft und Olivenöl, that's
00:50:35: it.
00:50:35: Ja, gut, das ist ja jetzt...
00:50:38: Kein Kochen genau, genau.
00:50:40: Ich weiß
00:50:40: nicht, was das Ernährungstechnik springen soll, aber okay.
00:50:45: Aber das Tolle ist, ich freue mich schon auf den nächsten Podcast, den kriegst du nämlich auch eine Hausaufgabe vor mir.
00:50:50: Du musst mich mal in Frühstück nachkochen und essen.
00:50:52: Ich muss ja in Frühstück nachkochen.
00:50:53: Was krieg ich denn diese Woche für eine Hausaufgabe?
00:50:56: Also, Birgit, deine Hausaufgabe.
00:50:58: Ich würde ja gerne diesen Podcast noch zumindest bis zum bitteren Ende, bis wir am Ziel angekommen sind, durchführen.
00:51:05: Nur das mit deiner Raucherei.
00:51:07: Das weißt du selber, das ist ganz, ganz böse.
00:51:09: Und deswegen kriegst du die Aufgabe, weil du es ja auch mir verraten hast, dass du es gerne möchtest, rauchfrei ins neue Jahr zu starten, einbeißter, zwölfter, vierundzwanzig Uhr letzte Zigarette.
00:51:24: Man muss vielleicht noch dazu sagen, die werden sich jetzt ja meine Freunde und Familie, die werden sich ja gerade alle wundern, wie die raucht.
00:51:30: Natürlich rauche ich nicht.
00:51:31: Ich habe nie geraucht.
00:51:31: Ich rauche ja immer nur in Italien heimlich.
00:51:35: Und diesmal habe ich aber nach der letzten Italienreise, habe ich leider die Zigaretten mitgenommen und bin seitdem ständig im Besitz von Zigaretten und Rauchen.
00:51:44: Und das ist richtig, richtig, richtig ärgerlich.
00:51:48: Aber ich fühle mich wirklich wie süchtig.
00:51:50: Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich das brauche.
00:51:53: Und ja, ich will davon weg.
00:51:55: Ja.
00:51:56: Gut.
00:51:57: Dann hast du jetzt die Gelegenheit dazu.
00:51:59: Und dann fährst du mal, wenn du das den Januar geschafft hast, dann belohnst du dich und fährst nach Frankreich und guckst immer an, wie ein französisches Frühstück aussieht.
00:52:08: Das habe ich doch jetzt schon.
00:52:09: Das habe ich doch jetzt an Silvester schon.
00:52:11: Ich bin doch Silvester in Paris.
00:52:13: Oh.
00:52:13: Da kann ich doch schon, ich hab doch, ich bin doch drei Tage in Paris.
00:52:16: Da kann ich doch schon mal gucken, wie
00:52:17: das ist.
00:52:17: Ach, das ist ja super.
00:52:18: Ja, dann guck dir das mal an.
00:52:19: Und ich sag dir eins, es besteht nicht aufs Café-O-Lé und Nurgital, ne?
00:52:25: Das war hier Gilbert Bicot, so der das gemacht hat.
00:52:28: So, aber das bist du nicht.
00:52:30: Also du bist gar nicht Gilbert Bicot.
00:52:31: Simon de Beauvoir,
00:52:33: genau.
00:52:33: Ja, Simon de Beauvoir, genau.
00:52:36: Okay, Foto, Instagram-Kanal, französisches Frühstück und sparen echtes, nicht... Ach
00:52:41: so, das soll ich auch posten dann.
00:52:46: Ja, das kann ich.
00:52:47: Das ist überhaupt kein Problem.
00:52:49: Das ist überhaupt kein Problem.
00:52:51: Und ich futter aus irgendeinem Grund zu Kini mit Binien Gern
00:52:55: und Tralalala.
00:52:56: Haben
00:52:57: wir noch unsere Songs?
00:52:59: Wir haben noch unsere beiden Lieblingsrubriken.
00:53:02: Wir brauchen noch den Song für die Laufliste.
00:53:09: Möchtest du anfangen, wer geht?
00:53:11: Ich fange gerne an.
00:53:12: Ich fange gerne an und wir reisen, wir bleiben in dem Jahrzehnt so ungefähr, wahrscheinlich sogar noch früher, ich weiß es gar nicht.
00:53:18: Wir bleiben da, wo mein Zigaretten-Trick her ist.
00:53:24: Und zwar kommt auf die Liste SurfenUSA von den Beach Boys.
00:53:27: Cool.
00:53:28: Okay.
00:53:29: Guter Laune Song.
00:53:30: Alltime favorite, gute Laune.
00:53:32: Ja.
00:53:32: Also mein Lieblingsalbum ist von den Beach Boys, allerdings nicht SurfenUSA.
00:53:39: Wie auch immer, mein Lied auf der Playlist, wir bewegen uns auf den Laufband und fangen langsam an, ein bisschen Gast zu geben, Los Paul von Trio.
00:53:50: Und wer ja einer sagt jetzt, Neue Deutsche Welle, Trio ist nicht Neue Deutsche Welle.
00:53:54: Stark.
00:53:55: Los Paul von Trio.
00:53:56: Stark, das ist ja cool.
00:53:59: Das ist ja cool.
00:54:00: Okay.
00:54:01: Die Oldenbauer Jungs.
00:54:02: Ja.
00:54:04: Richtig.
00:54:04: Und die haben echt, also es gibt eine Reportage über Trio.
00:54:09: Ich glaube, die findet man sogar bei
00:54:11: YouTube.
00:54:13: Dringende Show-Empfehlung, weil Trio auch in den USA relativ erfolgreich war.
00:54:18: Ja, das ist wirklich was auch vollkommen rechtes hat mit Neu-Deutscher, weil er nichts zu tun.
00:54:23: Die haben hinterher so ein bisschen Neu-Deutsche-Welle gemacht, um ein bisschen Geld zu verdienen.
00:54:26: Aber so die, die eigentlich hierherkunft
00:54:29: ist.
00:54:31: So, und auch die Herleitung, weshalb der Drama nur irgendwie eine Snare und eine Bass-Drum hatte und so weiter, das ist total lustig.
00:54:39: Also kann man da angucken und man wundert sich, was die Jungs alles drauf haben.
00:54:43: Ja, Jules Paul von Trio.
00:54:45: Okay.
00:54:46: Okay.
00:54:47: Wenn du, du fährst ja nun zwar nach Paris, aber wenn du nach Italien jetzt fahren könntest, wofür ist du hin?
00:54:56: Ja, ich habe in der Tat jetzt einen anderen italienischen Sehnsuchts auch, den ich sehr gerade vermisse.
00:55:00: Und das ist die, das sind, die gibt es in jeder Stadt, in jedem Dorf, das sind die italienischen Eiskafés, die italienischen Bars.
00:55:07: Und deswegen ein Shout-out dafür.
00:55:10: Wie schön ist das, dass wir in Deutschland italienische Familien haben, die morgens ein Laden aufschließen, die dort eine richtig gute Kaffeemaschine stehen haben, die auch Eis machen für Olaf.
00:55:21: Und ja.
00:55:23: Stellvertretend dafür Gillateria Alessandro in Röhndorf.
00:55:27: Und die grüße ich.
00:55:29: Ich freue mich, wenn ihr wieder aufhabt, wenn die Winterpause vorbei ist.
00:55:33: Wo ist denn Röhndorf?
00:55:35: Ist das in der Röhn?
00:55:36: Nein, also Röhndorf ist südlich von Bonn, ein Ortteil von Bartonev.
00:55:43: Der Grund, warum Bonn damals Hauptstadt wurde und nicht Frankfurt, weil Adenauer.
00:55:48: gesagt hat, ich möchte gerne über den Rhein zur Arbeit fahren und hier wohnen bleiben.
00:55:53: Ja, also mittel rein.
00:55:55: Mal
00:55:55: gut.
00:55:56: Okay.
00:56:00: Deine Heimat.
00:56:01: Ja, Röndorf.
00:56:04: Wie konnte ich das nicht wissen?
00:56:05: Vielleicht
00:56:07: sollten wir mal darüber nachdenken, was Ernährung mit deinen Gehirnkapazitäten macht.
00:56:11: Erweitern.
00:56:13: Und das ist ein Problem, weil da muss ich mir noch mehr merken.
00:56:17: Mein Tipp für euch.
00:56:18: Ja, mein Ort ist der berühmte Fischmarkt von in Katania.
00:56:25: Da morgens relativ früh hingehen, gucken jetzt im Winter ist manchmal ein bisschen wenig los, aber jetzt auch nicht so im Hochsommer, aber April, Mai ist eine gute Zeit und dann einfach über diesen Fischmarkt schlendern, gucken wie sich dort die Fischer gegenseitig anschreien, den frischen Fisch sehen und dann noch ein kleiner Tipp hinter dem Fischmarkt in so einer U-Bahn, S-Bahn, Zug.
00:56:48: Chiroko.
00:56:49: Nee, Chiroko nicht.
00:56:50: Das hatte ich schon.
00:56:50: Das war auf der Einseite vom Fischmarkt.
00:56:52: Aber wenn ihr den Fischmarkt verlasst und Richtung Bandschien
00:56:55: geht,
00:56:56: cool.
00:56:57: Sehr gut.
00:56:58: Da ist jemand, der baut ja immer seinen Grill auf.
00:57:00: Und der hat ganz viel frischen Fisch da liegen und du kannst du dem aber auch hingehen und sagen, ich hätte gerne.
00:57:05: Und dann rennt er los auf den Fischmarkt, kauft dann ein Lachs oder was immer ihr haben wollt, haut das da aus dem Anzug und schmeißt ihr das frisch auf den Grill.
00:57:16: Und das ist
00:57:17: sensationell lecker.
00:57:18: Und dazu nehmt ihr eine schöne Flasche Weißwein in die Hand, stellt sie zur Seite und kauft euch ein Wasser.
00:57:26: Und die haben auch Ausstander.
00:57:29: Also lecker.
00:57:30: Sehr schön.
00:57:31: Es ist
00:57:32: sozusagen
00:57:33: ein zweites Frühstück in Katania für mich immer gewesen.
00:57:38: Hört sich super.
00:57:39: Aus dann Lachs.
00:57:42: Frischer Fisch.
00:57:43: Toll.
00:57:45: Ja, meine Eltern haben ja irgendwie immer gesagt, ich soll keine Popel essen.
00:57:47: Keine Wat?
00:57:49: Meine Eltern haben jetzt zehn Jahre gesagt, ich soll meine Popel nicht essen.
00:57:53: Und an irgendwie nur noch jetzt hunderttausend
00:57:56: Euro
00:57:58: von der Fischmackkartanne zu deinen Pumpel.
00:58:00: Hunderttausend Euro Jahresgehalt habe, als ich doch jetzt nicht Pupel in Salz lage.
00:58:06: Pupo, oder?
00:58:07: Pupel,
00:58:08: Austern.
00:58:10: Alter.
00:58:12: Okay.
00:58:14: Also.
00:58:16: Die sind gar nicht in Salz lage.
00:58:20: Okay, da mal los.
00:58:21: Wir sehen uns dort.
00:58:22: Wir sehen uns.
00:58:23: Bis dann.
00:58:24: Ciao.
00:58:24: Bis
00:58:24: bald.
00:58:25: Tschüss!
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